08.03.2017 von Patricia

Bachelorarbeit vom Ghostwriter: So lässt du dich nicht erwischen

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Im Zeitalter von Uber und Amazon kann man sich nahezu alles im Internet bestellen, sogar die akademische Abschlussarbeit. Doch wer sich dabei erwischen lässt, eine Bachelorarbeit vom Ghostwriter eingereicht zu haben, den erwarten Konsequenzen – möglicherweise sogar der Ausschluss vom Studium. Wer seine Arbeit trotzdem „outsourcen“ will, sollte sicherheitshalber auf ein paar wichtige Punkte achten.

Ghostwriting ≠ Plagiat

Wenn Bachelorarbeiten von der Studienkommission abgelehnt werden, liegt das meisten daran, dass sie beim Plagiatscheck durchgefallen sind, z. B. weil Teile davon aus einer anderen Arbeit oder aus dem Internet kopiert wurden. In solchen Fällen würde die Studienkommission dem Studenten meistens eine zweite Chance geben. Der muss dann natürlich damit rechnen, dass die neu geschriebene Arbeit umso kritischer untersucht wird.

Wer sich seine Arbeit im Internet bestellt, sollte also darauf achten, dass der Text schon vorab auf Plagiate gecheckt wird. Seriöse Ghostwriting-Agenturen bieten so eine Prüfung von selbst an. Wer beim Billiganbieter kauft (und davon ist gerade bei Abschlussarbeiten abzuraten), der sollte sich unbedingt selbst um eine professionelle Plagiatsprüfung kümmern.

Anbieter sind rechtlich aus dem Schneider

Sauberes Ghostwriting ist schwer nachweisbar und lässt sich, anders als ein Plagiat, nicht einfach mit einer Software erkennen. Wird der Schwindel trotzdem aufgedeckt, muss der Studierende die Konsequenzen dafür alleine tragen. Ghostwriting-Agenturen weisen in ihren AGB stets darauf hin, dass der Kunde nur eine Vorlage für eine akademische Arbeit erwirbt und diese nicht im eigenen Namen einreichen darf. Wer es trotzdem tut, ist selber schuld. Damit ist der Ghostwriter rechtlich aus dem Schneider.

Um keinen Verdacht zu erwecken, ist es vor allem wichtig, dass die Arbeit nicht nur gut, sondern auch glaubwürdig ist. Wer nach Jahren des Gerade-so-Durchkommens eine Bachelorarbeit abgibt, die weit über dem eignen Standard liegt, läuft Gefahr, schlafende Hunde zu wecken. So erging es neulich einer chinesischen Austauschstudentin in Kanada, die durch null Prozent Anwesenheit auffiel, aber eine makellose Arbeit abgegeben hatte. Als die Professoren mit ihr über das ausgezeichnete Werk reden wollten, mussten diese feststellen, dass die Studentin kaum Englisch sprach und die Arbeit daher nicht selbst geschrieben haben konnte.

Schreiben lassen alleine reicht nicht!

Wer eine gute Arbeit abgibt, die (möglicherweise!) von jemand anderem verfasst worden ist, sollte also in der Lage sein, die Arbeit auch gut zu verkaufen. Dafür reicht es nicht, sie einfach nur gelesen zu haben.

Der Schlüssel liegt hier in der Kommunikation mit dem Ghostwriter. Gute Agenturen ermöglichen es, direkt und anonym mit dem Ghostwriter in Kontakt zu treten, idealerweise auch per Telefon. Das erlaubt dem Studierenden, die Arbeit detailliert mit dem Ghostwriter zu besprechen, bei der Planung und Fragestellung mitzuarbeiten und laufend Feedback zu geben. So wird die Arbeit zu einem „Joint Venture“, das den Studierenden entlastet, ihn aber trotzdem beim Entstehen der Arbeit mitwirken lässt. Ist die Arbeit abgeschlossen und garantiert frei von Plagiaten, kann der Ghostwriter seinen Schützling in einem Telefoncoaching darauf vorbereiten, die Arbeit inhaltlich zu verteidigen.

Natürlich ist es ein gutes Gefühl, sein Studium vollkommen im Alleingang bewältigt zu haben. Wer es aber trotzdem vorzieht, einen Ghostwriter für akademische Abschlussarbeiten anzuheuern – egal ob aus einer Notsituation heraus oder um mehr Zeit für sich selbst zu haben –, der sollte auf Nummer sicher gehen und sich diese Punkte zu Herzen nehmen.

Bildquelle: www.pixabay.com © WDnetStudio (CC0 1.0)

 

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