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Beiträge für ‘Netz-News’

Kölner Kreative aufgepasst: Tauscht Eure Maus gegen ein Musikinstrument

27.05.2010

Gestaltung und ein verantwortungsvoller Umgang in Hinblick auf Gesellschaft und Ökologie – das hat sich die Kölner Akademie ecosign auf die Fahnen geschrieben. Hier werden die Studenten von Kommunikations- und Produktdesign interdisziplinär ausgebildet, um Design mit Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen zu können.

Am 7. August 2010 veranstaltet ecosign nun im Arttheater in Köln-Ehrenfeld “ausgeartet“  – eine musikalische Veranstaltung für alle Design-Studenten und jungen Kreativen, die an Kölner Schulen, Akademien oder Universitäten studieren. Dies wird eine Kombination aus Vernissage, Musikveranstaltung und Designtreff werden, zu der alle Mediengestalter, Grafikdesigner, Produktdesigner, Filmemacher und Illustratoren eingeladen sind. Sie können u. a. Ihre Fotos, Objekte oder Visuals präsentieren und in angenehmer Umgebung neue Kontakte knüpfen. posaunenmuecke
harfenkaefer Alle Teilnehmer sind eingeladen, ihre Maus (oder ihr Grafiktablett) mal gegen ein Musikinstrument oder einen Plattenspieler einzutauschen und zu zeigen, dass sie mit ihrer Kreativität nicht nur Pixel bewegen können.

Die musikalische Grundlage für diese ungewöhnliche Veranstaltung bilden vorab ausgewählte Beiträge von Design-Studenten aus dem Kölner Raum. Ideen, Kommentare und Kritiken können im Blog von ausgeartet gepostet werden.

Außerdem ist ausgeartet natürlich auch auf facebook vertreten: Für Freunde hier und für Fans dort.

von Stephan in Netz-News
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Die 10 teuersten Domains der Welt

12.03.2010

Eine gute Domain zeichnet vor allem eines aus: Man kann sie sich merken. Denn sind wir mal ehrlich, auch die besten Bookmark-Strategien können niemals so gut sein wie etwas, das einem von ganz allein im Gedächtnis hängen bleibt. (Denn man kann nur Sachen wiederfinden, wenn man entweder weiß, wo man sie hingelegt hat oder wenn man weiß, wonach man sucht, also wie der Name war.) Natürlich ist unimall.de auch so eine Domain ;-)

Keine Wunder also, dass nach guten Domains rege Nachfrage herrscht, und wo die herrscht und die Gesetze des Marktes herrschen, herrschen auch ganz andere Preisniveaus, wenn sie mal verkauft werden.

Eine der teuersten Domains der Welt - sex.com - wird am 18. März zwangsversteigert und es wird eine neue Rekordsumme erwartet. Erst 2006 zahlte das Unternehmen Escom für sie 14 Millionen Dollar - vielleicht war diese Summe ja doch etwas zu hoch, so dass es jetzt zu der Versteigerung gekommen ist. (Wer mitbieten will: Hier die Seite des Auktionators.)

Grund genug, die 10 teuersten (.com-)Domains einmal aufzulisten:

10. toys.com wurde 2009 für 5,1 Mio. $ erworben.

9. casino.com wurde 2003 für 5,5 Mio. $ verkauft.

8. israel.com wurde 2004 für 5,88 Mio. $ erworben.

7. beer.com wurde 2004 für 7 Mio. $ gekauft.

6. diamond.com wurde 2006 für 7,5 Mio. $ gekauft.

5. business.com wurde schon 1999 für 7,5 Mio. $ verkauft.

4. porn.com wurde 2007 für für 9,5 Mio. $ erworben.

3. fund.com wurde 2009 für 9,99 Mio. $ gekauft.

2. sex.com wurde 2006 für 14 Mio. $ verkauft.

1. insurance.com wurde 2009 für 16 Mio. $ gekauft.

Und was lernen wir daraus? Anscheinend wird im Versicherungswesen doch mehr Geld verdient als in der Sex-Industrie…

von Stephan in Netz-News
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Die größten Gefahren beim Filesharing

02.03.2010

Du hast wenig Geld und im Internet gibt es an allen Ecken und Enden Software für lau. Illegal zwar, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja nicht ins Maul. Oder besser doch? Was soll schon passieren, erwischt werden die wenigsten, oder?

Tja, schön wär‘s. Leider begibt sich der Filesharer - auch wenn er „nur“ Dateien herunterläd, in nicht unbeträchtliche Gefahr.
Denn mal abgesehen davon, dass das Herunterladen illegal ist, ist es auch gefährlich, da Du nie weißt, was Du Dir da herunterlädst. Nicht selten fängst Du Dir dabei Spyware oder Malware ein, die gern an den Dateien dranhängt. Und auch ohne dass der, der die Dateien als erster zur Verfügung gestellt hat, eine böse Absicht gehabt hätte, können sie natürlich auch mit Viren infiziert sein.

virusjagd

Wenn man sich erst einmal mit Spyware infiziert hat, ist Holland in Not. Denn dann kann alles, was Du an Deinem Computer machst, aufgezeichnet und unbemerkt weitergegeben werden. Und zwar nicht nur all Deine persönlichen Daten, sondern auch alles, was Du online irgendwo eingibst, wie z. B. Deine Kreditkartennummer oder Deine Zugangsdaten beim Onlinebanking. Dass das gefährlich ist, braucht man wohl niemandem zu erklären. Die noch größere Gefahr besteht jedoch darin, dass man unbemerkt zum Teil eines Bot-Netzes wird. In einem Bot-Netz sind viele Computer miteinander verbunden und erledigen zusammen Aufgaben, für die eine große Rechenleistung benötigt wird, wie das massenhafte Versenden von Spam- oder Phishing-Mails oder das Ausführuen von DDoS-Attacken. Mittlerweile ist ja eine ganze Schattenwirtschaft entstanden, in der mit solchen „Dienstleistungen“, mit der Vermietung von Bot-Netzen, aber auch mit gestohlenen Kreditkarteninformationen, PayPal- oder auch Packstation-Accounts gehandelt wird.

Aber es lauern noch andere Gefahren auf den Filesharer: Zu den eher harmlosen gehört es, dass sich die heruntergeladene Datei als etwas ganz anderes herausstellt. Da willst Du Dir den neuesten Streifen mit Scarlett Johansson besorgen und wenn Du ihn dann auf der Platte hast, bemerkst Du, dass es sich um einen Porno handelt, der nur den gleichen Namen trägt, wie der richtige Film. Weniger schlimm ist es auch, wenn die Software, die als gecrackt angepriesen wurde, überhaupt nicht gecrackt ist. Unschöner wird es, wenn man P-2-P-Clients benutzt und nicht aufpasst, was diese da von der Festplatte alles automatisch mit-sharen. Schon mancher hat nicht darauf geachtet, was default-mäßig als geshareter Ordner eingestellt ist und hat dann persönliche Dateien mit der ganze Welt geteilt, die er noch nicht einmal seiner eigenen Großmutter anvertraut hätten. Meist wird auch einfach der Ordner, in dem die geladenen Dateien gespeichert werden, mitgeshared. Wenn Du also den Desktop als Speicherort ausgewählt hast, na dann gute Nacht…

Man sollte auch bedenken, dass man stets, wenn man in P-2-P-Netzwerken etwas herunterläd, zugleich alles von dieser Datei, das man bisher erhalten hat, allen anderen zur Verfügung stellt. Es ist also ein Irrtum zu glauben, man könnte nur herunterladen und das wäre dann nicht so gefährlich - ganz abgesehen davon, dass durch das Herunterladen genauso Rechte verletzt werden wie durch das zur Verfügung stellen.

datenklau3© Antje Delater / PIXELIO

Manch einer weicht dann auf BitTorrent-Filesharing aus, auch, weil das Sharen damit oft schneller geht (sofern es sich um neuere Dateien handelt, die von vielen gleichzeitig bereitgestellt werden). Dort hat man aber das gleiche Problem, dass alle einzelnen Teile der Datei, die schon geladen wurden, zugleich geshared weden. Und dass alle, mit denen man die Datei shared, anonym bleiben, ist kein Vorteil, sondern eher eine Gefahr, denn man weiß nicht, ob sich dahinter nicht die Rechteinhaber der Datei, bzw. von ihnen beauftragte Dienstleister verbergen. Somit ist der Vorteil von BitTorrent, dass man nicht mehr tage- und nächtelang als Sharer auftritt, nicht so groß, wie man glauben könnte. Klar ist auch, dass die Seiten, die die Torrent-Dateien (die ja nur Verweise auf die eigentlichen, geshareten Dateien beinhalten) und die Tracker keinerlei Haftung übernehmen, da sie die Files ja nicht hosten. Mit der Rechtsverletzung bist Du dann alleine.

bittorrent

Zu beachten ist auch, dass manche Clients (so wie manche P2P-Programme) bestimmte Möglichkeiten und Features davon abhängig machen, wieviel Dateien man im Verhältnis zu den heruntergeladenen Dateien geshared hat. Da wird man leicht zum vermehrten Sharen verleitet.

Man sollte auch nicht vergessen, dass immer dann, wenn ein neuer Film in die Kinos kommt oder eine neue (kostenpflichtige) Softwareversion erscheint, die Tauschbörsen und -netzwerke mit Dateien geradezu überquellen, die genau so benannt sind. Es ist ziemlich selten bis unwahrscheinlich, dass dahinter dann genau der Film oder das Programm steckt, nach dem einem giert. Im besten Fall handelt es sich um andere, harmlose Dateien, im schlimmsten Fall um gefährliche Schadsoftware.

Darum können wir Dir nur eines raten: Kaufen statt klauen. Damit bist Du nicht nur auf der sicheren Seite und setzt deinen Computer nicht unnötigen Gefahren aus, sondern Du bekommst auch genau die Software, die Du haben willst, und keine falschen oder kaputten Versionen, keine Schadsoftware, keine Viren und Dein Computer wird nicht zum Bot.

Außerdem: Was Software betrifft, lohnt es sich sowieso nicht, denn hier bei Unimall gibt es auf so viele Produkte einen Bildungsrabatt, dass sie sich praktisch jeder leisten kann. Illegal herunterladen braucht sie eigentlich niemand mehr.

von Stephan in Allgemein, Netz-News
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Google Buzz. Ein ernsthafter Herausforderer für Twitter?

12.02.2010

googlebuzzlogo68

Wer hat nicht alles einen Google-Mail-Account? Wir alle. Naja, fast wir alle. Und fast wir alle nutzen Twitter. Und jetzt haben wir ganz automatisch auch einen neuen Nachrichtendienst bekommen: Google Buzz.

Praktisch ist er auf jeden Fall: Alle, mit denen man in Mailkontakt steht, werden automatisch zu Buzz-Kontakten. Wenn man einen Nachricht absendet, kann man sich aussuchen, für wen sie sichtbar sein soll und sie landet dann im Maileingang der betreffenden Personen. Die Nachrichten können kommentiert und bewertet werden, Bilder und Videos werden in Buzz direkt angezeigt und man muss sie nicht extra erst durch einen Link aufrufen.

Soweit so gut. Gleich nach dem Launch von Google Buzz wurden von Vielen der unzureichende Schutz der Privatsphäre kritisiert. Aber da hat Goolge mittlerweile ja schon nachgebessert.

Es bleibt also spannend, ob Google Buzz Twitter den Platz als Messaging-Service Nummer 1 streitig machen kann. Das Wasser reichen kann es auf jeden Fall.

von Stephan in Netz-News
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