Archiv der Kategorie ‘Sport’

07.12.2011 von Yuka

Fit mit aeroSling XPE

Keine Lust auf Fitnesscenter aber dringender Sportbedarf? aeroSling XPE ist die perfekte Lösung für umfassendes Training auf kleinstem Raum. Leicht und kompakt passt das aeroSling XPE in jede Tasche und kann somit auch in den Urlaub, zur Uni oder zur Arbeit mitgenommen werden. Durch entsprechende Übungen kannst Du mit aeroSling XPE ganzkörperlich Deine Kraft, Ausdauer und Flexibilität trainieren.

Was bekommst Du mit dem aeroSling XPE?

• aeroSling XPE
• Aufbewahrungsbeutel
• aeroSling Slingtrainer BASICS
• Übungsanleitung für den ganzen Körper

Das aeroSling Prinzip
Mit aeroSling XPE nutzt Du Dein eigenes Körpergewicht. Dadurch trainierst Du nicht nur Deine Muskeln sondern auch die allgemeine Körperkoordination und Balance. aeroSling XPE ist das günstigste Modell unter den aeroSling Trainern und perfekt für die Einsteiger im Bereich Schlingentraining geeignet.

Hochwertig und günstig
aeroSling XPE ist ultraleicht aber auch unglaublich robust. Die Griffe des aeroSling XPE bieten durch den Glasfaserverstärkten Kunststoff einen sicheren, stabilen Griff. Durch ihre leichte Übergröße musst Du etwas fester greifen und trainierst nebenbei Deine Unterarme. Die Griffhöhe stellst Du für beide Griffe auf einer Seite ein.

Hier findest Du den aeroSling XPE zum ultimativen Studentenpreis!

20.10.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 12

Fettverbrennung erfolgt nur im Fat-Burner-Bereich

Bild: Shutterstock

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Lieber gaaaaanz laaaaangsaaaam laufen, das verbrennt mehr Fett. Und in Zeitlupe schwimmen, so dass Du gerade so nicht untergehst? Oder doch mit voller Wut auf den Boxsack eindreschen bis der Kreislaufkollaps Dich erlöst?

Das Gerücht besagt, dass der übereifrige Boxer, der sich beim Training zu sehr anstrengt, in diesem Szenario weniger Fett verbrennt als die Slowmotion-Menschen, die es locker angehen lassen.

Jain. Hier der Ja-Teil: Bei leichtem Ausdauertraining, also Training im aeroben Bereich, ist die prozentuale Fettverbrennung hoch. 80 Prozent der benötigten Energie holt sich der Körper aus seinen Fettreserven, den Rest aus Kohlenhydraten. Das ist der sogenannte “Fat-Burner”-Bereich, bei einem Puls von etwa 130 mit individuellen Abweichungen. Wenn Du die Belastung steigerst und damit den Puls, dreht sich das Verhältnis um: 20 % Fett, 80 % Kohlenhydrate.

Du ahnst es, hier kommt das ABER: Da ja die Belastung höher ist, wird insgesamt auch sehr viel mehr Energie verbraucht. Je nachdem wie intensiv Dein Training ist, kann die Gesamtmenge an verbrauchtem Fett letztendlich also trotzdem deutlich höher sein als bei leichtem Training in der Fat-Burner-Zone.

Wenn Dein Ziel „Seminarsitzkilos abnehmen“ heißt, ist der Fat-Burner-Bereich sowieso nebensächlich. Hier ist vor allem die negative Energiebilanz wichtig: der Körper muss mehr Kalorien verbrauchen als über die Nahrung aufnehmen.

Wenn Du Hochleistungssportler, zum Beispiel Marathonläufer, bist, ist der Fat-Burner-Bereich sehr wohl interessant: Nur wenn Dein Körper darauf trainiert ist, die Fettreserven effektiv anzuzapfen, hältst Du 42 km durch.

Das erfordert aber sehr viel mehr Training, als der gewöhnliche Freizeitsportler schafft. Frag einfach mal den Sportstudenten Deines Vertrauens.

13.10.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 11

Muckis brauchen Eiweiß

Bild: Shutterstock

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Badesaison, Studiparty, Uschi von den Kunstgeschichte-Erstsemestern beeindrucken… nicht nur Sportstudenten gehen regelmäßig im Fitnessstudio pumpen. In der Sporttasche dabei Whey Deluxe, X-TREME Muscle 95, Protein Plus 80 … Proteinshakes lassen die Pfunde purzeln und die Muskeln werden dicker? Wer Muskeln aufbauen will, braucht Eiweiß, denn das ist das Baumaterial für Muskelmasse – soweit richtig. Dazu braucht man künstliches Eiweiß – ähm nein. Eiweißdrinks und -pülverchen zu schlucken reicht nicht, um die Muskeln zum wachsen zu bringen.  Muskeln müssen arbeiten, damit sie groß und stark werden.

In Fleisch, Fisch, Milchprodukten und einigen Gemüsesorten – allen voran Hülsenfrüchten wie Soja – stecken jede Menge Proteine, künstliche Drinks oder Pulver braucht man also gar nicht. 20 Gramm Eiweiß sind zum Beispiel in 100 Gramm Hähnchenfleisch oder 750 ml Buttermilch oder 200 Gramm Linsen enthalten.

Bild: Shutterstock

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Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigen wir täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht, nehmen jedoch durchschnittlich 100 Gramm in der normalen Ernährung mit Mischkost auf. Für Sport und Muskelaufbau also mehr als ausreichend.

Achtung, Eiweißpräparate können sogar gefährlich sein, denn zu viel Eiweiß kann zu Nierenproblemen führen.  Wissen sollte man auch, dass das kollagene Eiweiß in solchen Produkten – zumindest in den billigen – oft aus Knorpeln, Schwarten und anderen Schlachtabfällen gewonnen wird. Solche „Qualität“ sollte man seinem Körper nicht antun.

Also immer schön mischen in der Mensa, vor allem, wenn Uschi zuschaut!

06.10.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 10

Krafttraining macht fit

Bild: istock

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Schon mal bemerkt, dass die Muskelprotze im Fitnessstudio nie auf dem Laufband zu sehen sind? Oder dass die Herren Krauler im Schwimmbad bei gutem Körperbau und sexy ausdefiniertem Body, dennoch nicht aussehen wie Arnie in seinen besten Zeiten?

Viele Muskeln sehen nach viel Fitness aus. Aber nicht immer ist drin, was drauf steht. Viel Kraft ja, aber Ausdauer ist die andere Seite der Medaille. So manchem Kraftprotz geht ganz schnell die Puste aus und Mademoiselle Jurastudentin springt an den Herren Bodybuilder gerne mal leichtfüßig die Treppe hinauf. Denn ob Hanteln, Kabelzug, Bankdrücken oder Klimmzüge – beim Krafttraining kommt es zwar auf großen, aber nur kurzen Krafteinsatz an. Das baut Muskelmasse auf, das Herzkreislaufsystem wird dabei aber kaum gefordert.

Das wiederum tun die sogenannten Cardio-Übungen: Laufen, Schwimmen, Radfahren, Treppensteigen. Kraftsport ist jedoch eine wichtige Ergänzung zum Ausdauertraining.  Gezielter Muskelaufbau verhindert verschleißträchtige Fehlhaltungen. Die Rückenmuskulatur z.B. sollte gut trainiert sein, denn sie stützt die Wirbelsäule und sorgt dafür, dass z.B. die Stoßbelastungen beim Laufen abgefedert werden.

Wer also nicht nur fit aussehen, sondern es auch wirklich sein will, sollte beides trainieren, die Muskeln UND die Ausdauer.

29.09.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 9

Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten

Bild: Shutterstock

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Dieser Mythos ist wirklich hartnäckig: angeblich setzt die Fettverbrennung erst frühestens 30 Minuten nach dem Trainingsbeginn ein.

Morgens nicht aus dem Bett gekommen, nach der Vorlesung musst Du noch schuften um Deine schmale Bafög-Kasse aufzufüllen, kaum zu Hause winkt Deine Mitbewohnerin schon mit dem Putzplan, abends willst Du unbedingt noch auf das Konzert, der coolen neuen Band aus Japan. Und zwischendurch nur Döner und Pommes. Da bleibt einfach keine Zeit für Sport, und die Fettpölsterchen gedeihen fröhlich vor sich hin.

Tja, sorry, vorbei mit den Ausflüchten: tatsächlich verbrennt der Köper vom ersten Schritt an sowohl Glukose als auch Fett.  Man geht inzwischen davon aus, dass die Belastungsstärke und der allgemeine Trainingszustand ausschlaggebend sind für die Fettverbrennung.

Bild: Shutterstock

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Ein Fünkchen Wahrheit steckt aber doch in dieser Fitnesslüge: die Glukose-Speicher werden im Trainingsverlauf immer leerer, als Ausgleich steigt die Fettverbrennung an. Nach 20 bis 30 Minuten läuft sie auf Hochtouren.

Fazit: Keine Ausreden mehr! Wenn Du mal wenig Zeit hast, lohnt sich auch ein kurzer Lauf oder eine Runde Schwimmen schon. Um abzunehmen, solltest Du jedoch Deine Trainingseinheiten kontinuierlich erweitern und grundsätzlich mehr Energie verbrennen als zu Dir zu nehmen. Hol Dir doch zur Motivation günstig einen neuen Basketball und wirf am Wochenende mit den Jungs mal wieder ein paar Körbe. Oder Du packst die Tischtennisschläger in die Unitasche und versuchst zwischen den Vorlesungen, der erste an der Platte zu sein.

22.09.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 8

Fitnessdrinks machen fit

Bild: Shutterstock

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„Timeout, ich brauch Energy“ – nicht einfach nur Wasser, sondern quietschblaue Flüssigkeit rinnt die Kehle runter, dann kann das Squash-Spiel weitergehen. Auch im Stadtpark sieht man immer häufiger Läufer, die ganze Batterien von Fitnessdrinks als Gürtel mit sich tragen – die Profis? Mitnichten.

Sportgetränke versprechen mehr: Mehr Power, mehr Energie und mehr Leistung. Der Körper schwitzt Elektrolyte aus, Fitnessdrinks enthalten Nährsalze, die diesen Mangel ersetzen. Magnesium soll Krämpfen vorbeugen, Koffein die Leistungskraft steigern und Zucker die leeren Energiereserven wieder auffüllen.

Vieles davon ist absolut überflüssig. Für körperliche Anstrengungen unter einer Stunde reicht Wasser als Durstlöscher völlig aus. Bei längerem Ausdauersport kann die Zuführung von Kohlenhydraten gut tun. Auch die zusätzliche Versorgung mit Mineralien hängt von der Trainingsdauer ab: bei einer kurzen Belastung kann Natrium, bei längerer Kalium sinnvoll sein.

Bild: Shutterstock

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Im Gegenteil, mit ein paar Schlucken ist die mühsam verbrauchte Energie schnell wieder ersetzt. Wenn Du Sport treibst um abzunehmen, ist die flüssige Energie also sogar kontraproduktiv. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt gar vor gesundheitlichen Risiken: Fitnessdrinks können bei erhöhter sportlicher Betätigung unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen oder Nierenversagen hervorrufen.

Was lernen wir daraus? Coolness muss nicht leuchtend blau oder knallrot sein: der Deutsche Olympische Sportbund empfiehlt als optimales isotonisches Getränk zum Sport die gute alte Apfelsaftschorle. Man nehme: Apfelsaft und natriumreiches, stilles Mineralwasser zu gleichen Anteilen.

15.09.2011 von Torsten

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 7

Nordic Walking ist ein Sport für Omas

Ja, es sieht albern aus, wenn Menschen – oft in Gruppen und in Ballonseide gekleidet – mit Stöcken bewaffnet durch die Landschaft schlurfen. DAS hat in der Tat wenig mit Ausdauersport zu tun.

Richtig betrieben, werden beim Nordic Walking immerhin etwa 70 Prozent der gesamten Muskulatur beansprucht. Der Blick auf die Pulsuhr zeigt, dass der Kalorienverbrauch zwar nicht ganz so hoch wie beim schweißtreibenden Joggen ist, aber höher als beim normalen Walking und damit doch recht ansehnlich.

Für die richtige Technik ist allerdings einige Übung erforderlich. Oma-Gezuckel reicht nicht aus. Wusstest Du, dass Nordic Walking ursprünglich für das Training von Spitzensportlern entwickelt wurde?

Schon in den 30er Jahren trainierten Langläufer schnelles Gehen im Sommer und Herbst unterstützend mit Stöcken, um die Kondition zu verbessern und so im Winter bei höherer Trainingsintensität beginnen zu können. Stockgang oder Stocklauf hieß das damals.

In den letzten Jahren ist der Sport vor allem deshalb so beliebt geworden, weil er gelenkschonender ist als Jogging. Durch die Stöcke wird zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht, was wiederum die Gelenke mehr beansprucht als normales Walking.

Wichtig ist also, die Sportart mithilfe eines Trainers zu erlernen, der falsche Bewegungsabläufe sofort korrigiert bevor sie zur Gewohnheit werden.

Fazit: Nordic Walking ist nicht nur was für Omas, sondern auch für sitzgeschädigte Studenten. Wenn man es richtig macht, ist es ein durchaus ernstzunehmender Ausdauersport. Das schöne ist, er eignet sich sowohl für Leistungssportler als auch für Anfänger. Außer den Stöcken benötigst Du nur das normale Lauf-Equipment: Laufklamotten und -schuhe. Und eine Pulsuhr, wenn Du Deinen Trainingseffekt kontrollieren möchtest.