Archiv der Kategorie ‘Sport’

29.09.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 9

Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten

Bild: Shutterstock

Bild: Shutterstock

Dieser Mythos ist wirklich hartnäckig: angeblich setzt die Fettverbrennung erst frühestens 30 Minuten nach dem Trainingsbeginn ein.

Morgens nicht aus dem Bett gekommen, nach der Vorlesung musst Du noch schuften um Deine schmale Bafög-Kasse aufzufüllen, kaum zu Hause winkt Deine Mitbewohnerin schon mit dem Putzplan, abends willst Du unbedingt noch auf das Konzert, der coolen neuen Band aus Japan. Und zwischendurch nur Döner und Pommes. Da bleibt einfach keine Zeit für Sport, und die Fettpölsterchen gedeihen fröhlich vor sich hin.

Tja, sorry, vorbei mit den Ausflüchten: tatsächlich verbrennt der Köper vom ersten Schritt an sowohl Glukose als auch Fett.  Man geht inzwischen davon aus, dass die Belastungsstärke und der allgemeine Trainingszustand ausschlaggebend sind für die Fettverbrennung.

Bild: Shutterstock

Bild: Shutterstock

Ein Fünkchen Wahrheit steckt aber doch in dieser Fitnesslüge: die Glukose-Speicher werden im Trainingsverlauf immer leerer, als Ausgleich steigt die Fettverbrennung an. Nach 20 bis 30 Minuten läuft sie auf Hochtouren.

Fazit: Keine Ausreden mehr! Wenn Du mal wenig Zeit hast, lohnt sich auch ein kurzer Lauf oder eine Runde Schwimmen schon. Um abzunehmen, solltest Du jedoch Deine Trainingseinheiten kontinuierlich erweitern und grundsätzlich mehr Energie verbrennen als zu Dir zu nehmen. Hol Dir doch zur Motivation günstig einen neuen Basketball und wirf am Wochenende mit den Jungs mal wieder ein paar Körbe. Oder Du packst die Tischtennisschläger in die Unitasche und versuchst zwischen den Vorlesungen, der erste an der Platte zu sein.

22.09.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 8

Fitnessdrinks machen fit

Bild: Shutterstock

Bild: Shutterstock

„Timeout, ich brauch Energy“ – nicht einfach nur Wasser, sondern quietschblaue Flüssigkeit rinnt die Kehle runter, dann kann das Squash-Spiel weitergehen. Auch im Stadtpark sieht man immer häufiger Läufer, die ganze Batterien von Fitnessdrinks als Gürtel mit sich tragen – die Profis? Mitnichten.

Sportgetränke versprechen mehr: Mehr Power, mehr Energie und mehr Leistung. Der Körper schwitzt Elektrolyte aus, Fitnessdrinks enthalten Nährsalze, die diesen Mangel ersetzen. Magnesium soll Krämpfen vorbeugen, Koffein die Leistungskraft steigern und Zucker die leeren Energiereserven wieder auffüllen.

Vieles davon ist absolut überflüssig. Für körperliche Anstrengungen unter einer Stunde reicht Wasser als Durstlöscher völlig aus. Bei längerem Ausdauersport kann die Zuführung von Kohlenhydraten gut tun. Auch die zusätzliche Versorgung mit Mineralien hängt von der Trainingsdauer ab: bei einer kurzen Belastung kann Natrium, bei längerer Kalium sinnvoll sein.

Bild: Shutterstock

Bild: Shutterstock

Im Gegenteil, mit ein paar Schlucken ist die mühsam verbrauchte Energie schnell wieder ersetzt. Wenn Du Sport treibst um abzunehmen, ist die flüssige Energie also sogar kontraproduktiv. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt gar vor gesundheitlichen Risiken: Fitnessdrinks können bei erhöhter sportlicher Betätigung unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen oder Nierenversagen hervorrufen.

Was lernen wir daraus? Coolness muss nicht leuchtend blau oder knallrot sein: der Deutsche Olympische Sportbund empfiehlt als optimales isotonisches Getränk zum Sport die gute alte Apfelsaftschorle. Man nehme: Apfelsaft und natriumreiches, stilles Mineralwasser zu gleichen Anteilen.

15.09.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 7

Nordic Walking ist ein Sport für Omas

Ja, es sieht albern aus, wenn Menschen – oft in Gruppen und in Ballonseide gekleidet – mit Stöcken bewaffnet durch die Landschaft schlurfen. DAS hat in der Tat wenig mit Ausdauersport zu tun.

Richtig betrieben, werden beim Nordic Walking immerhin etwa 70 Prozent der gesamten Muskulatur beansprucht. Der Blick auf die Pulsuhr zeigt, dass der Kalorienverbrauch zwar nicht ganz so hoch wie beim schweißtreibenden Joggen ist, aber höher als beim normalen Walking und damit doch recht ansehnlich.

Für die richtige Technik ist allerdings einige Übung erforderlich. Oma-Gezuckel reicht nicht aus. Wusstest Du, dass Nordic Walking ursprünglich für das Training von Spitzensportlern entwickelt wurde?

Schon in den 30er Jahren trainierten Langläufer schnelles Gehen im Sommer und Herbst unterstützend mit Stöcken, um die Kondition zu verbessern und so im Winter bei höherer Trainingsintensität beginnen zu können. Stockgang oder Stocklauf hieß das damals.

In den letzten Jahren ist der Sport vor allem deshalb so beliebt geworden, weil er gelenkschonender ist als Jogging. Durch die Stöcke wird zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht, was wiederum die Gelenke mehr beansprucht als normales Walking.

Wichtig ist also, die Sportart mithilfe eines Trainers zu erlernen, der falsche Bewegungsabläufe sofort korrigiert bevor sie zur Gewohnheit werden.

Fazit: Nordic Walking ist nicht nur was für Omas, sondern auch für sitzgeschädigte Studenten. Wenn man es richtig macht, ist es ein durchaus ernstzunehmender Ausdauersport. Das schöne ist, er eignet sich sowohl für Leistungssportler als auch für Anfänger. Außer den Stöcken benötigst Du nur das normale Lauf-Equipment: Laufklamotten und -schuhe. Und eine Pulsuhr, wenn Du Deinen Trainingseffekt kontrollieren möchtest.

08.09.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 6


Stretching schützt vor Muskelkater

Ob bei Unisportkursen, beim Fußballtraining oder gar bei der Einführung ins Fitnessstudio immer betonen alle, wie wichtig Stretching sei. Häufig mit der Begründung, dass man so Muskelkater vorbeugen kann.

In den 60er-Jahren vermuteten Forscher noch, Muskelkater entstünde aufgrund einer verkrampften Muskulatur und rieten daher zu Stretching. Heute weiß man, dass Muskelkater durch mikroskopisch kleine Verletzungen der Muskelzellen entsteht. Warum aber sollten gerissene Fasern besser heilen, wenn man an ihnen zerrt.

Wissenschaftler der Universität Sydney haben nun zehn Studien ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen Stretching und Muskelkater untersuchen und festgestellt: Weder vor noch nach dem Training verhindern Dehnübungen einen Muskelkater.

Man vermutet eine Verminderung des Verletzungsrisikos und einen positiven Einfluss auf die Erholung der durch Ermüdung verkürzten Muskulatur. Dass Stretching vor Verletzungen schützt, ist allerdings bislang nicht wissenschaftlich belegt.


Dennoch ist es sinnvoll die Muskeln zu dehnen: wer steif und unbeweglich ist, riskiert auf jeden Fall eher Verletzungen. Außerdem, egal ob Du den Sprung zum perfekten Korbleger beim Basketball übst oder reaktionsschnelle Armzuckungen beim Speedminton vollführst: Bewegung entsteht im Zusammenspiel zweier Muskeln, die als Gegenspieler auftreten – einer dehnt sich, gleichzeitig zieht sich der andere zusammen. Nur wenn der Muskel ausreichend dehnbar ist, kann er seine Kraft voll entfalten.

Fazit: Durch Dehnen wird eine verbesserte Beweglichkeit und Gelenkigkeit erreicht, Muskelkater kann es jedoch nicht verhindern. Ich rate zu langsamem und kontinuierlichem Trainingsaufbau, so dass erst gar kein Muskelkater entsteht.

23.08.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 5

In den Problemzonen lässt sich gezielt Fett verbrennen

Image: luigi diamanti / FreeDigitalPhotos.net

„5, 6, 7, 8. Jetzt das rechte Bein, und noch mal.“ Unisport ist eine tolle Sache – günstig und gemeinsam macht die Quälerei mehr Spaß. Besonders gerne genommen: „Bauch, Beine, Po“. Vor allem bei Frauen kommt die sogenannte Problemzonengymnastik gut an und man hüpft schon mal mit 200 Leuten im Takt, um die lästigen Fettpölsterchen loszuwerden.
Fühlt sich nachher gut an, aber die Wahrheit ist leider, dass ein gezielter Fettabbau in den Problemzonen auch durch bestimmte Übungen kaum machbar ist. Schuld daran sind folgende Punkte:

  • Fett reduziert sich entsprechend der persönlichen Veranlagung und meist gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt.
  • Bauch und Hüfte nehmen nur etwa ein Fünftel der gesamten Körperfläche ein. Selbst bei günstigstem Trainingsaufbau bezieht Dein Körper vier Fünftel der benötigten Energie nicht „vor Ort“, sondern von anderen Körperstellen, wo sie schneller verfügbar ist – zum Beispiel im Gesicht und am Dekolleté.
  • Grund für die hartnäckigen Fettablagerungen in den sogenannten Problemzonen ist die schlechte Durchblutung in diesem Bereich. Blut transportiert Energie, deshalb wird Fett an gut durchbluteten Stellen wesentlich schneller abgebaut als an schlecht durchbluteten. „Bauch Beine Po“-Übungen können den Stoffwechsel hier zwar ankurbeln, sind aber generell weniger gut durchblutet. An Hüften und Schenkeln hält sich Fett besonders hartnäckig, daher entstehen hier die Problemzonen.

So, jetzt die gute Nachricht: Straffe Muskeln an den kritischen Stellen straffen auch die Figur – ein muskulöser Bauch etwa hängt weniger durch und ist daher flacher.

Fazit: Generell gilt in diesem Falle tatsächlich: mehr bringt mehr. Wenn Du also insgesamt mehr Sport treibst, wirst Du auch die Problemzonen eher loswerden. Neben Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen, solltest Du regelmäßig gezielt die Muskelgruppen in den Problemzonen trainieren. „Bauch, Beine, Po“-Übungen sind hierfür ein guter Anfang. Wenn Du mehr willst, probiere mal das individuelle Workout mit Slingtrainern, wie z.B. dem aeroSling Elite, aus.

Rührei statt Nudeln satt!
Noch ein Ernährungstipp von mir: Reduziere Deine Kohlenhydratzufuhr um eine proteinreiche Mahlzeit am Tag, am besten abends. Denn so machst Du es Deinem Körper leichter das Fett als Energielieferant zu nutzen. Und das macht Dein Körper eben nur, wenn keine Kohlenhydrate für ihn zur Verfügung stehen. Also auf Nudeln, Kartoffeln und Brot verzichten und sich zum Beispiel ein Rührei mit Tomate und Schafskäse in die Pfanne hauen.

17.08.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslüge, Teil 4

Muskelkater ist ein gutes Zeichen!


Jeder kennt dieses Gefühl, wenn man sich morgens aus dem Bett pellt und jede Bewegung schmerzt. Dann eiert man in die Dusche und erinnert sich an das harte Training vom Vortag. Auf die Schulter klopfen kannst Du Dir für diesen Muskelkater leider nicht. Denn Muskelkater ist schlichtweg ein Zeichen dafür, dass Du Deinem Körper zu viel zu gemutet hast. Das Training war also zu intensiv. Die Folge: harte, schwere Muskeln und Verletzungen der Muskelfasern, die immer dann entstehen, wenn Muskelzellen durch eine ungewohnte Belastung überbeansprucht werden. Sie ermüden dadurch und können dann vor allem schnelle Abbremsbewegungen nicht mehr ausreichend abfedern – es entstehen Mikrotraumata.

Mein Tipp: Auf keinen Fall beim Training noch eine Schippe drauf legen. Deine Muskelfasern müssen sich erst mal erholen und heilen. Deshalb brauchst Du natürlich nicht untätig in deiner Studentenbude auf dem Sofa vor Dich hingammeln, sanfte Bewegungen sind jetzt angesagt, wie zum Beispiel beim Yoga. Oder Du gehst eine Runde in die Sauna oder schwimmst ein bisschen in der Badewanne. Fördert die Durchblutung und sorgt dafür, dass Deine Muskeln sich schneller regenerieren.

In der nächsten Woche: In den Problemzonen Bauch, Beine, Po lässt sich gezielt Fett verbrennen!

16.08.2011 von Patricia

Dirkules + China = Moltenbälle gewinnen!

Am 28.08.2011 trifft NBA-Titelträger Dirk Nowitzki aka Dirkules auf Yao Ming… ach nein, der spielt ja nicht mehr…, West auf Ost, 80 Millionen auf eine Milliarde, kurzum: Deutschland spielt gegen China Basketball! (Rest-Tickets gibt es übrigens hier).

Die Deutschen unter Coach Bauermann wollen sich mit diesem letzten Testspiel auf die im September in Litauen stattfindende Basketball Europameisterschaft vorbereiten. Ziel ist, den großen Erfolg aus 2005 (Silbermedaille!) zu wiederholen!

Aus diesem Anlass – und weil Molten offizieller Ballsponsor der FIBA-EM ist – verlosen wir bei UNIMALL Molten-Bälle aus den Bereichen Basketball, Fußball, Volleyball und Handball!

Molten zählt zu den führenden Herstellern von Sportbällen weltweit, stellt die Spielbälle der Volleyball-Bundesligen in Spanien, Frankreich und Italien, liefert die Handbälle der Deutschen Bundesliga, die Basketbälle bei internationalen Wettbewerben des Weltbasketball-Verbandes FIBA und ist offizieller Ballsponsor von Jugend trainiert für Olympia.

Wie könnt ihr mitmachen?

Zeigt uns in einem Video, was ihr in eurer Sportart drauf habt! Die besten Moves, schwierigsten Tricks, coolsten Playgrounds – wie ihr’s macht liegt bei euch!

Ladet euer Video bei einer Videosharing-Plattform (z.B. YouTube oder Vimeo) hoch, erwähnt Unimall im Titel und / oder per Link in der Videobeschreibung und schickt uns den Videolink per Mail an facebook@unimall.de. Als Betreff bitte „MOLTEN Gewinnspiel: Sportart xy” (also z.B. Basketball) angeben damit wir gleich wissen, welchen Ball ihr gewinnen wollt!

Alternativ könnt ihr das Video bei uns auf Facebook posten und uns in der Beschreibung taggen, die Email mit Link brauchen wir trotzdem!

Deadline ist Montag, 29.08.2011, 10 Uhr. Unsere Jury wird eure Videos bewerten und wir werden unsere Favoriten auf Facebook posten!

Habt ihr’s drauf? Then show us what you got!

Zu gewinnen gibt es:

  • 2 Fußbälle
  • 2 Volleybälle
  • 2 Basketbälle
  • 1 Handball