15.05.2017 von msut

Das neue MacBook Pro im Test

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Quelle: Apple

Die neuen MacBook Pros im komplett neuen Design sind schon seit einiger Zeit erhältlich und so langsam kommen die ersten Langzeittests der neuen MacBooks raus. Wir haben das neue MacBook auch im Dauereinsatz und verraten euch die Vor- und Nachteile und wo es das MacBook Pro im Studentenrabatt zu kaufen gibt.

Die neuen MacBook Pros im Überblick

Die neue Generation der MacBooks kommt grundsätzlich in zwei Größen, und zwar in 13 und in 15 Zoll. Während die 13 Zoll Variante vor allem portabel sein soll, zielt die 15 Zoll Variante auf sogenannte “Creators”, also Leute, die mit rechenintensiven Programmen arbeiten und deshalb auch mehr Leistung benötigen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich so ziemlich alles verändert. Das MacBook Pro ist jetzt dünner, kleiner und leichter – bei gleicher Displaygröße. Das Trackpad ist gigantisch groß und auch die Tastatur wurde grundlegend überarbeitet. Statt der Funktionstasten gibt es (außer in der Basisversion des 13 Zoll Modells) die sogenannte Touch Bar, ein langes OLED-Display, auf welchem Tasten dynamisch angezeigt werden. Das Display ist extrem hell und eines der besten, die es aktuell auf dem Markt gibt – das gleiche gilt auch für die Lautsprecher. Eine neue und extrem auffällige Änderung sind allerdings die Anschlüsse – beim neuen MacBook Pro gibt es nur noch 2 oder 4 USB-C Anschlüsse. Im Vergleich zum Vorjahr, wo jedes MacBook Pro über USB, HDMI, Displayport und einen SD-Karten Slot verfügte, klingt das erst einmal sehr mager. USB-C ersetzt inzwischen allerdings alle genannten Anschlüsse und wird in Zukunft der Universalanschluss sein. Auf unimall findet ihr die genauen technischen Daten aufgelistet und könnt die verschiedenen MacBook Pros auch vergleichen – die Preise sind bereits mit Studentenrabatt!

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Quelle: Apple

Das Negative zuerst: Das stört uns

Nach einigen Monaten in Benutzung gibt es einiges, was uns am neuen MacBook Pro nicht so gut gefällt. Fangen wir bei einem der größten Features an: Die Touch Bar. Obwohl die in vielen Fällen hilfreich sein kann, ist sie bei weitem nicht das, was wir uns gewünscht haben. Oftmals werden einfach nur wahllos Buttons auf der Touch Bar dargestellt, die nicht wirklich einen Mehrwert bieten. Und selbst wenn sie das tun – dadurch, dass man die Buttons immer suchen muss, verliert man oftmals sogar Zeit und hätte es lieber ohne den Shortcut-Button gemacht. Beim Trackpad hat es Apple auch sehr gut mit uns gemeint und uns ein gigantisches Trackpad eingebaut. Das macht beim surfen und co. zwar Spaß, kann allerdings gerade beim Tippen sehr nervig sein. Durch die extreme Größe des Pads kommt man beim Tippen nicht daran vorbei, die Hände darauf abzulegen – was manchmal in einem Sprung des Cursors bestraft wird. Da kann es schon einmal passieren, dass ihr plötzlich 2 Absätze weiter oben mitten in einen fertigen Satz reinschreibt. Wirklich nervig ist es auch, dass Apple die Akkulaufzeit nicht nur nicht verbessert, sondern stark verschlechtert hat. Mit dem 15 Zoll Modell kommt ihr nur noch 4-5 Stunden durch den Tag, was im generellen Vergleich inzwischen eher unterdurchschnittlich ist. Am meisten nerven uns allerdings aktuell noch die USB-C Anschlüsse. So gut sie auch sein mögen, außer uns hat einfach noch niemand diese Anschlüsse, und so schleppt ihr zwangsläufig immer einige Adapter mit euch rum. Das ist sehr nervig und fühlt sich auch nicht wirklich intuitiv an.

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Quelle: Apple

Das Positive: Hier begeistert uns das MacBook

Die gute Nachricht: Außer den angesprochenen Punkten können wir einfach nichts schlechtes über die neuen MacBooks sagen. Die Qualität der Hardware ist exzellent und scheint nochmals besser geworden sein. Da kommt kein anderer Hersteller nur ansatzweise mit. Das Display ist grandios und macht unglaublich Spaß, gerade bei Filmen oder beim Spielen. Unterstützt wird das von den Lautsprechern, die sich im Vergleich zu den Vorjahresmodellen wirklich sehr stark verbessert haben. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit fühlt sich jede andere Tastatur einfach nur alt und langsam an. Auch die Software ist wie immer perfekt auf das neue Modell angepasst und funktioniert einwandfrei.

 

Solltet ihr euch das MacBook Pro kaufen?

Das MacBook Pro ist kein Notebook für jeden. Preislich liegt es oberhalb der meisten Budgets, was Leute und gerade Studenten für ihr MacBook ausgeben möchten – und vielen sind auch Anschlüsse sehr wichtig. Wenn ihr allerdings das nötige Kleingeld habt und nichts dagegen habt, die nächsten 1-2 Jahre einige Adapter mit euch rumzuschleppen, ist das neue MacBook Pro das beste Notebook, das ihr nur irgendwie kaufen könnt.

Überzeugt? Dann schaut doch bei unimall vorbei und sichert euch zumindest den Studentenrabatt – damit könnt ihr im Vergleich einiges sparen (und das gesparte dann für die Adapter verwenden!).

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