31.08.2017 von benjamin

Den Studienabschluss schaffen – Mit diesen Tipps

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Ein Studium erfolgreich abzuschließen ist ein Traum vieler junger Menschen, die mit einem Studiengang beginnen. Doch viele halten nicht bis zum Schluss durch. Wie man es trotz der vielen Probleme auf dem Weg zum Bachelor, Master oder Staatsexamen trotzdem schaffen kann, zeigt dieser Artikel.

Gute Arbeitsstrukturen sind die halbe Miete

Einer der häufigsten Gründe dafür, dass die Studienerfolge nicht so ausfallen wie erhofft, liegt im Mangel an Struktur bei vielen Studierenden. Woher soll die Selbstorganisation auch kommen? Man kann sich seine Zeit frei einteilen – und doch kann man es irgendwie nicht, denn die nächsten Klausuren und Hausarbeiten stehen schon ins Haus.

Zeitmanagement: Das A und O

Wie oft kommt es vor: Man trifft Kommilitonen, die einem beinahe aufgelöst davon erzählen, wie sie ganze Tagesschichten in der Bibliothek schieben. Entweder haben sie, so sagen sie oft, zu spät angefangen zu lernen oder sie versuchen, sich ihr schlechtes Gewissen auszutreiben.

Effektiv ist diese Strategie natürlich nicht. Aufschieberitis ist eine der typischen Krankheiten, die nicht nur Studierende, sondern Menschen im Allgemeinen sehr häufig haben. Dabei ist sie leicht zu besiegen. Der nächste Klausurtermin wird bekannt gegeben? Gut, dann ist der Tag der Bekanntgabe derjenige, an dem es Zeit ist, sich einen Plan zu machen.

Da fast nie nur eine einzige Prüfung ansteht, sondern sie immer gleich in Scharen kommen, teilen wir uns den Tag in Blöcke ein. Mit ausreichend Pausen. Denn es ist ausreichend nachgewiesen, dass das Lernen ohne sie völlig sinnlos ist. Wenig nutzt es auch, den ganzen Tag mit derselben Tätigkeit zu verbringen. Also könnte ein Plan z.B. so aussehen: Vormittags lernen für die Statistikklausur, nachmittags steht Soziologie auf dem Plan. Das Festlegen auf bestimmte Stundenzahlen, die auch für die Pause gelten, schafft für Sie eine klare Tagesstruktur.

Am Ende jeder Woche kann man den Plan revidieren. Vielleicht sind neue Aufgaben hinzugekommen oder alte weggefallen, vielleicht läuft eine Aufgabe so gut, dass sie weniger Zeit benötigt und eine andere so schlecht, dass sie mehr Zeit braucht.

Übrigens hilft nicht nur ein Plan, sondern auch das Eliminieren von Zeitfressern. Es gibt da dieses kleine, attraktive Gerät, mit dem man viele Minispiele spielen oder auf Facebook aktiv sein kann. Weg damit, und schon ist wieder Zeit gespart.

Zeit für Hobbies muss übrigens auch übrig bleiben. Die Uni Ulm hat in einer Studie bewiesen, dass fitte Menschen Reize schneller verarbeiten können. Demnach lohnt es sich also sogar für die eigenen Ziele, den Sport nicht zu vernachlässigen.

Eine Liste für Erfolg

Erfolgreiche Menschen benutzen To-Do-Listen. Warum? Sie schaffen Übersicht über alle Aufgaben und motivieren, weil sie zudem zeigen, was alles schon geschafft ist. Jedes Durchstreichen einer Aufgabe birgt eine große Befriedigung in sich. Los geht’s!

Keine Panik!

Wer Panik schiebt, wird naturgemäß keinen Erfolg haben. Durch den Druck, den man sich selbst macht, blockiert man. Wer blockiert, lernt nicht effektiv und kann sich kaum konzentrieren. Der schon angesprochene Sport kann helfen, cooler und gelassener zu bleiben. Denn das Gefühl der Überforderung kann so immens belasten, dass es bis in die Psychiatrie führen kann.

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Nebenjobs können hinderlich sein

Nebenjobs können besonders auf dem Weg zum Ziel ernsthafte Belastungen darstellen. Gefühlte tausend Aufgaben wollen alle die Aufmerksamkeit auf sich ziehen – während man bedient oder Nachhilfe gibt, kassiert oder für den Prof als Hilfswissenschaftler recherchiert. Natürlich braucht man für das Studium Geld. Wenn der Nebenjob am Fortkommen bei der eigentlichen Aufgabe, nämlich dem Abschluss, hindert, stimmen die Prioritäten nicht. Dann könnten Kredite für Studenten eine Möglichkeit darstellen. Denn wer Kredite gut vergleicht,  sollte genug Geld haben, um kurzfristig auf Nebenjobs verzichten zu können. Die dabei frei werdende Zeit kann das Studium retten! Niemand möchte Schulden haben, aber noch weniger attraktiv ist ein Studienabbruch, weil man im  Nebenjob auf 450 Euro-Basis ackern musste. Eine Möglichkeit, deinen Kontostand ohne viel Aufwand grün aufleuchten zu lassen: Zocken in Online Casinos! Das ist zwar auch riskant, bietet aber gleichzeitig die Chance groß abzuräumen.

Das Handwerk beherrschen

Machen wir uns nichts vor. Bei aller Magie ist ein guter Teil des Studienerfolgs nur davon abhängig, wie gut man die handwerkliche Seite des Studierens beherrscht. Das heißt, wie gut man beispielsweise die Bibliothek kennt, weiß wo welche Bücher stehen etc. Datenbanken sind für viele Studierende eine völlige Unbekannte, dabei sind sie leicht zu bedienen und erleichtern die Suche nach Literatur immens.

Die Dozenten und Professoren können indes besonders bei Abschlussarbeiten nicht über mangelnde Literaturkenntnisse lachen. Alles kennen heißt die Devise, oder, realistischer: Schon einmal von allen Büchern gehört haben, die von Relevanz sind.

Zum Handwerk gehört es auch, dass die Zitationsweisen, Literatur- und Quellenverzeichnisse, der wissenschaftliche Schreibstil, die wesentlichen Aspekte eines Themas et cetera rückwärts im Schlaf aufgesagt werden können. Denn wer dies kann, kann wiederum auch Zeitmanagement. Wie viel Zeit frisst das Nachschlagen von solchen Informationen und wie viel mehr könnten Studierende in die Recherche oder in großartige Ideen investieren, wüssten sie es? Daher sollte sich jeder Studierende am Anfang seines Studiums mit den handwerklichen Aspekten seines Faches vernünftig vertraut machen und in Vorbereitung schon einige Standardwerke lesen. Spätestens beim Abschluss zahlt sich das aus – und interessant ist es außerdem.

Kein Zauberwerk

Mit diesen einfachen Hinweisen rückt der Studienerfolg wieder mehr in greifbare Nähe. Aber befolgen Sie sie! Die Tipps sind einfach, schlicht und werden Ihnen bei der Strukturierung und dem studentischen Alltag immens unter die Arme greifen. Seien Sie nicht nur in Ihrem Fach, sondern auch in Ihrer Organisation clever.

Abbildung 1: pixabay.com © taniadimas (CC0 1.0)
Abbildung 2: pixabay.com © sasint (CC0 1.0)

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