27.12.2010 von Patricia

Vorsätze fürs neue Jahr – Anleitung zum Durchhalten

Die Umsetzung der meisten, guten Vorsätze beginnt am gleichen Tag: Morgen!
“Morgen höre ich auf zu rauchen”, “ab morgen ernähre ich mich gesünder”, “morgen fang ich aber wirklich mit dem Joggen an”…
Wenn wir uns dann wirklich durchringen und versuchen unseren Vorsatz wahr zu machen, halten wir das oft nicht sehr lange durch.
Die Zigarettenpause ist einfach zu verlockend, eine Tiefkühlpizza ist schnell aufgebacken, weil man wieder zu faul zum Kochen war und nach dem ersten mal Joggen haben wir Blasen an den Füßen und jeder Muskel schmerzt. Auch die, von denen wir nicht wussten, dass wir sie haben. Das Problem, dass wir unsere Vorsätze oft nicht durchhalten liegt darin, dass wir uns meist zu viel vornehmen und falsch an die Sache rangehen.

Generell sollte jeder gute Vorsatz dazu führen, unser Wohlbefinden zu steigern. Das geht schon bei Kleinigkeiten los. In der heutigen Zeit, die geprägt von Stress, Hektik und ständiger Bereitschaft ist, ist es enorm wichtig, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen. So abgedroschen das klingen mag: Stress ist Gift für unser Immunsystem und oft der Auslöser, dass wir uns krank und wie gerädert fühlen. Wenn man Zeit bewusst nutzt, kann das wahre Wunder wirken.

Ähnlich ist es bei der Ernährung. Iss bewusst, regelmäßig und ohne Stress. Achte auf Vitamine, auf Obst und Gemüse. Trink genug Wasser und ungesüßte Säfte. Dann ernährst Du dich gesund. Das sind keine geheimen Tricks oder neue Erkenntnisse. Es geht einfach nur darum, bewusst darauf zu achten.

Beim Thema Fitness macht es Sinn, sich kleine Ziele vorzunehmen und sich langsam zu steigern. Wir halten durch, was Spaß macht. Also warum nicht kleine Wettbewerbe ins Training einbauen oder den Körper mit Funsportarten wie Speedminton oder Slackline (gibt’s beides bei uns im Shop) fit halten.

Generell lässt sich ganz einfach sagen: Nimm Dir vor, was Dir gut tut und Spaß macht. Und wenn Du merkst, dass es Dir gut tut und Du Dich gut fühlst, wird sich die Frage des “Durchhaltens” gar nicht mehr stellen.


Wer sich fest vorgenommen hat mit dem Joggen anzufangen, für den hat unser Fintessexperte Torsten ein paar Tipps:
Mit entscheidend ist das Schuhwerk. Jeder Mensch hat individuelle Füße. Man unterscheidet zwischen Normal, Pronation und Supination – also eine normale Fußstellung, oder nach innen- bzw. außenknickend. Der richtige Laufschuh hat entsprechende Stützeigenschaften, die Deinen Laufstil optimieren. Mach den Selbsttest: Welche Fußstellung hast Du? Befeuchte hierzu leicht Deine Fußsohlen mit Wasser und stelle Dich auf ein großes Blatt saugfähiges Papier. Ist der Abdruck komplett ausgefüllt (Plattfuß/Pronation – Schuhverstärkung im Schuhinnenbereich), knickst Du verstärkt nach innen ein. Weißt der Abdruck in der Mitte ganz wenig auf und ist nur die Außenkante zu sehen, dann knickt Dein Fuß stark nach außen (Supination – Schuhverstärkung eher im Schuhaußenbereich). Hat hingegen der Abdruck zu mittigen Fußinnenseite eine leichte Aussparung, so handelt es sich um eine neutrale Fußstellung, der geeignete Laufschuh sollte dann auch ein Neutralschuh sein.

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