23.08.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 5

In den Problemzonen lässt sich gezielt Fett verbrennen

Image: luigi diamanti / FreeDigitalPhotos.net

„5, 6, 7, 8. Jetzt das rechte Bein, und noch mal.“ Unisport ist eine tolle Sache – günstig und gemeinsam macht die Quälerei mehr Spaß. Besonders gerne genommen: „Bauch, Beine, Po“. Vor allem bei Frauen kommt die sogenannte Problemzonengymnastik gut an und man hüpft schon mal mit 200 Leuten im Takt, um die lästigen Fettpölsterchen loszuwerden.
Fühlt sich nachher gut an, aber die Wahrheit ist leider, dass ein gezielter Fettabbau in den Problemzonen auch durch bestimmte Übungen kaum machbar ist. Schuld daran sind folgende Punkte:

  • Fett reduziert sich entsprechend der persönlichen Veranlagung und meist gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt.
  • Bauch und Hüfte nehmen nur etwa ein Fünftel der gesamten Körperfläche ein. Selbst bei günstigstem Trainingsaufbau bezieht Dein Körper vier Fünftel der benötigten Energie nicht „vor Ort“, sondern von anderen Körperstellen, wo sie schneller verfügbar ist – zum Beispiel im Gesicht und am Dekolleté.
  • Grund für die hartnäckigen Fettablagerungen in den sogenannten Problemzonen ist die schlechte Durchblutung in diesem Bereich. Blut transportiert Energie, deshalb wird Fett an gut durchbluteten Stellen wesentlich schneller abgebaut als an schlecht durchbluteten. „Bauch Beine Po“-Übungen können den Stoffwechsel hier zwar ankurbeln, sind aber generell weniger gut durchblutet. An Hüften und Schenkeln hält sich Fett besonders hartnäckig, daher entstehen hier die Problemzonen.

So, jetzt die gute Nachricht: Straffe Muskeln an den kritischen Stellen straffen auch die Figur – ein muskulöser Bauch etwa hängt weniger durch und ist daher flacher.

Fazit: Generell gilt in diesem Falle tatsächlich: mehr bringt mehr. Wenn Du also insgesamt mehr Sport treibst, wirst Du auch die Problemzonen eher loswerden. Neben Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen, solltest Du regelmäßig gezielt die Muskelgruppen in den Problemzonen trainieren. „Bauch, Beine, Po“-Übungen sind hierfür ein guter Anfang. Wenn Du mehr willst, probiere mal das individuelle Workout mit Slingtrainern, wie z.B. dem aeroSling Elite, aus.

Rührei statt Nudeln satt!
Noch ein Ernährungstipp von mir: Reduziere Deine Kohlenhydratzufuhr um eine proteinreiche Mahlzeit am Tag, am besten abends. Denn so machst Du es Deinem Körper leichter das Fett als Energielieferant zu nutzen. Und das macht Dein Körper eben nur, wenn keine Kohlenhydrate für ihn zur Verfügung stehen. Also auf Nudeln, Kartoffeln und Brot verzichten und sich zum Beispiel ein Rührei mit Tomate und Schafskäse in die Pfanne hauen.

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