18.10.2016 von Patricia

HP Spectre Review

 

 

 

REVIEW

Wer nach einem gutaussehenden, ultraleichten Windows-Notebook mit guter Leistung sucht, hat aktuell nicht sehr viele Optionen. Apple ist der klare Vorreiter mit dem MacBook Air, und seit letztem Jahr auch mit dem MacBook. Es gibt immer wieder Konkurrenz aus dem Windows Segment, allerdings sehen die Anwärter auf den Posten “bestes Ultrabook” den MacBooks auffallend ähnlich. Doch HP möchte das mit dem HP Spectre ändern. Es ist auf eine junge, business- und designorientierte Zielgruppe ausgelegt und möchte mit gutem Design, roher Performance und Innovation überzeugen. Wir haben das HP Spectre auf Herz und Nieren für euch getestet.

DESIGN

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Was das Design angeht, kann man es eigentlich nicht viel besser machen. Auch wenn die Farbkombination nicht unbedingt für jedermann ist, bleibt kein Zweifel, dass das HP Spectre eines der schönsten Ultrabooks auf dem Markt ist – ein definitiver Hingucker in jeder Vorlesung.

Das Chassis aus Aluminium und Carbon fühlt sich sehr hochwertig an und ist nahezu perfekt verarbeitet, es ist unglaublich dünn und sieht vor allem nicht aus wie eine schlechte MacBook Kopie. Klappt man das Notebook auf, fallen sofort die neuartigen Scharniere ins Auge – es gibt wahrscheinlich keinen eleganteren Weg, ein Notebook zu öffnen.

TECHNISCHE DETAILS

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Das Spectre sieht nicht nur gut aus, sondern ist für diese Geräteklasse auch ein richtiges Biest. I5 oder i7 Prozessoren werden von SSDs bis 512GB und 8GB Arbeitsspeicher begleitet – so etwas muss man erst einmal in so ein kleines Gehäuse packen! Gekühlt wird die Technik mit einem neuartigen Mechanismus, der kalte Luft ansaugt, statt warme Luft herauszublasen. Das 13.3 Zoll Full HD Display sieht sehr gut aus und hat dank hervorragendem Schwarzwert einen super Kontrast.

Interessant sind auch die Ports: Statt Strom, USB, Thunderbolt, HDMI und SD Kartenslot gibt es drei USB-C Ports und einen Kopfhöreranschluss. Der Vorteil: USB-C ist eine neue Technologie mit der alle genannten Anschlüsse können mit einem USB-C Anschluss ersetzt werden. Wir haben aktuell zwei Modelle im Angebot, einmal mit 256GB und einmal mit 512GB Speicher.

DER PRAXISTEST: UNI

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Da wir eine Studentenwebseite sind, haben wir uns das Spectre natürlich mit dem Hintergrund Uni-Tauglichkeit angeschaut. Auf- und Abbau des Notebooks ist einfach: Notebook und eventuell Ladekabel in die Tasche schmeißen und los geht’s. Dank des extrem dünnen Profils passt das Notebook auch in vollgepackte Taschen und fällt auch bei längerem Transport nicht negativ auf, sei es vom Gewicht oder der Form. Arbeiten auf dem Spectre funktioniert hervorragend: Office, Latex und Recherche funktionieren einwandfrei. Selbst für leichte Photoshop Arbeiten ist es durchaus geeignet. Wer also keine ungewöhnlich rechenintensiven Arbeiten mit seinem Notebook vorhat, der wird hier keine Performance-Probleme haben. Schreiben auf der Tastatur funktioniert auch sehr gut, gerade im Vergleich zum 12 Zoll MacBook ist das HP deutlich angenehmer. Leider lässt sich das über das Trackpad nicht sagen. Das unterstützt zwar zahlreiche Gesten, ist aber relativ klein und konnte oftmals Links- und Rechtsklick nicht richtig erkennen. Wer sein Notebook mit der Maus bedient oder kein MacBook Trackpad gewöhnt ist, wird sich aber auch daran nicht stören.

Was die Batterielaufzeit betrifft, kam das Spectre unter echten Bedingungen nicht an die angekündigten 9 Stunden heran, vielmehr pendelte sich die Laufzeit auf 4-6 Stunden ein. Das ist für ein Windows Notebook immer noch okay, allerdings nicht berauschend. Aber so ist das eben – dünne Hardware und großer Akku funktionieren eben meistens nicht.

DER PRAXISTEST: ENTERTAINMENT

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Natürlich geht das Notebook nach Feierabend nicht einfach aus, vielmehr erfüllt es jetzt einen anderen Zweck: Es dient der Unterhaltung. Klar, dass das Spectre kein Gaming Notebook ist – wer aber aus Nostalgie mal ein altes Spiel auspacken möchte, kann das auf dem Spectre durchaus spielen. Filme, ob Streaming oder normal, sehen auf dem 13 Zoll Full HD Display super aus, die Lautsprecher sorgen für einen nicht sehr lauten, aber dafür runden Klang. Selbst auf höchster Lautstärke klappert und vibriert nichts unangenehm am Notebook – super Verarbeitung! Was jedoch auffällt: Wer abends gerne auf der Couch sitzt und sein Notebook auf dem Schoß hat, dem wird relativ schnell der geringe Aufklappwinkel auffallen. Hier hätten es doch ein paar Grad mehr sein können.

DAS HP SPECTRE UND DIE KONKURRENZ

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Das Spectre richtet sich ganz klar gegen das 12 MacBook und das MacBook Air. Gegenüber dem Air ist das Spectre der klare Gewinner. Das MacBook Air steht im direkten Vergleich veraltet da, sei es das mittelmäßige Display, die Specs und sogar das Design. Wo sich das Air allerdings durchsetzen kann: Es hat einen unglaublichen Akku, hier ist das Spectre klar abgeschlagen. Im Vergleich zum 12 Zoll MacBook ist das Spectre ein wenig größer, packt dafür aber auch performantere Hardware in das Gehäuse. Beide Notebooks sind sehr schön anzusehen und unterscheiden sich von den Features auch nicht besonders – das Spectre hat allerdings aus den Fehlern des MacBooks gelernt und nicht nur einen einzelnen Port verbaut.

Insgesamt kann sich das Spectre durchaus gegen die Konkurrenz aus dem Hause Apple behaupten. Auch wenn der Akku nicht so lange hält, gibt es dafür auch eindeutig mehr Performance, mehr Ports und ein super Display. Was allerdings das Trackpad angeht: Hier bleibt das Apple Trackpad mal wieder ungeschlagen.

Das Fazit

Das HP Spectre ist ein wahnsinnig schönes Notebook und schafft es sogar noch, ordentlich Leistung in so ein dünnes Gehäuse zu packen. Bei all den Vorteilen ist es auch nicht so schlimm, dass das Trackpad nicht perfekt geworden ist. Es ist schön, dass es endlich mal wieder echte Konkurrenz zu den MacBooks gibt, denn in der Klasse der Ultrabooks war Apple lange Zeit quasi konkurrenzlos. Wer ein leichtes, schnelles und schönes Notebook für die Uni sucht und das nötige Kleingeld für den Premium Laptop hat, wird mit dem Spectre definitiv glücklich. Das HP Spectre gibt es bei uns im Studentenrabatt, ihr könnt zwischen der 256GB und der 512 GB wählen. Aktuell bekommt ihr 200€ beim Kauf eines HP Spectre geschenkt! Tipp: Wenn du mit deinem UNIMALL-Account in den HP Education Store gehst, gibt’s Studentenrabatt!

 

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