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18.03.2014 von Patricia

Sparen beim Essen? So geht’s!

Bildquelle: http://bit.ly/1p7DNKa

Studenten müssen sich mit so einigen Klischees herumschlagen, die ihnen anhaften. Eines allerdings erweist sich leider immer wieder als zutreffend, sodass ihr sicherlich auch ein Lied davon singen könnt: die Sorge um das Geld. Doch die Ausgaben lassen sich insbesondere beim Lebensmitteleinkauf und der Ernährung mit nur wenigen Vorkehrungen erheblich reduzieren.

Oft steht die Frage im Raum, ob es sinnvoll ist, ausgerechnet bei etwas Lebensnotwendigem wie Lebensmitteln zu sparen. Jein. Wenn alle anderen Faktoren, die für Ausgaben verantwortlich sind (Party, Kino, Konzerte, Shoppen), beachtet sind und noch immer Geld eingespart werden muss, geht das am leichtesten beim Essen. Vielen Studenten bleibt ohnehin keine Wahl, wenn am Ende des Monats das Konto wieder einmal leer aussieht.

Kochen – so habt ihr eure Ernährung in der Hand

Ihr kocht noch nicht selbst? Dann sollte es der erste Schritt sein, das zu ändern. Wer seine Mahlzeiten selbst und mit frischen Zutaten zubereitet, isst nicht nur gesünder und bewusster, sondern spart auch Geld. Dass ausgewogene Gerichte auch mit wenigen Mitteln möglich sind, zeigen die vielen Tipps, die sich Studenten auf gutefrage.net gegenseitig geben. Denn nicht nur Fast Food unterwegs oder das Essen im Restaurant belasten den Geldbeutel. Auch die Tiefkühlpizza oder die Mikrowellenpasta kosten mehr als ihre frische Version.

Noch mehr Vorteile hat gemeinsames Kochen. Zum einen macht es mehr Spaß zusammen am Herd zu stehen und zum anderen könnt ihr euch so die Kosten für den Einkauf mit euren Freunden teilen. Wer in einer WG wohnt, ist hierbei natürlich klar im Vorteil, weil er sich mit potenziellen Mitkochenden eine Wohnung und Küche teilt. Aber auch wenn ihr allein kocht, könnt ihr dabei noch weiter sparen. Bereitet gleich so viel vom Gericht zu, dass ihr zu mehreren Mahlzeiten davon essen könnt oder verwertet die Reste sinnvoll zeitnah für andere Gerichte. Am meisten Geld geht nämlich beim Wegwerfen von Lebensmitteln verloren.

Der Einkauf muss durchdacht sein

Die Vorarbeit für die günstige Mahlzeit beginnt aber schon mit dem Einkauf. Diesen kann man auf verschiedene Weisen planen. Zum einen bieten alle Supermärkte wöchentliche Angebote an, die man in Prospekten oder im Internet finden und auswählen kann. Außerdem sollte man nicht ohne Einkaufsliste einkaufen gehen und vorab auch das persönliche Budget kalkulieren. Wenn ihr in einen Discounter geht, werdet ihr die meisten Dinge günstiger bekommen als in den Supermarktketten mit Markenprodukten. Wie hier als auch im Internet gilt es, die Preise zu vergleichen. Dabei helfen die Preisschilder an den Regalen, die auch den Kilopreis der jeweiligen Produkte angeben.

Bei frischen Produkten wie Obst, Gemüse und Eiern lohnt sich oft ein Besuch auf dem Wochenmarkt. Hier werden vorwiegend saisonale Produkte zur gesunden Ernährung angeboten, die günstiger sind und oft aus der Region stammen. Und egal, wo ihr einkaufen geht – oft spielt der Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. So werden kurz vor Ladenschluss, insbesondere vor Wochenenden und Feiertagen, frische Produkte im Preis gesenkt, da sie ansonsten ihre Haltbarkeit überschreiten würden. Am frühen Morgen sind hingegen Backwaren vom Vortag günstig zu erhalten.

Oft fehlt selbst das Geld für die Mensa

Was in Amerika schon gängige Praxis ist, kommt in Deutschland nur langsam an: Rabattcoupons für Lebensmittel und Kosmetikprodukte helfen bei Dingen des täglichen Bedarfs zu sparen. Eine weitere Möglichkeit sind Großverpackungen, die sich allerdings nur bei Dingen anbieten, die nicht verderblich sind und immer wieder gebraucht werden wie Müsli, Nudeln, Reis, Küchenrollen, Mehl und Gewürze.

Auch wenn viele Studenten in der Mensa in der Uni eine gute Möglichkeit sehen, günstig eine warme Mahlzeit zu bekommen, geht es längst nicht allen so. Oft lässt die Qualität oder der Geschmack zu wünschen übrig und auch die Preise für Mensa-Essen sind vielerorts gestiegen. Die Entwicklungen in letzter Zeit zeigen, dass sich auch längst nicht mehr jeder Student eine Mahlzeit in der Mensa leisten kann. Erste Medienberichte verweisen sogar darauf, dass es einigen deutschen und französischen Studenten so sehr an Geld mangelt, dass sie sich nicht selbst versorgen können und ihr Essen von Suppenküchen und Tafeln beziehen müssen.