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06.10.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 10

Krafttraining macht fit

Bild: istock

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Schon mal bemerkt, dass die Muskelprotze im Fitnessstudio nie auf dem Laufband zu sehen sind? Oder dass die Herren Krauler im Schwimmbad bei gutem Körperbau und sexy ausdefiniertem Body, dennoch nicht aussehen wie Arnie in seinen besten Zeiten?

Viele Muskeln sehen nach viel Fitness aus. Aber nicht immer ist drin, was drauf steht. Viel Kraft ja, aber Ausdauer ist die andere Seite der Medaille. So manchem Kraftprotz geht ganz schnell die Puste aus und Mademoiselle Jurastudentin springt an den Herren Bodybuilder gerne mal leichtfüßig die Treppe hinauf. Denn ob Hanteln, Kabelzug, Bankdrücken oder Klimmzüge – beim Krafttraining kommt es zwar auf großen, aber nur kurzen Krafteinsatz an. Das baut Muskelmasse auf, das Herzkreislaufsystem wird dabei aber kaum gefordert.

Das wiederum tun die sogenannten Cardio-Übungen: Laufen, Schwimmen, Radfahren, Treppensteigen. Kraftsport ist jedoch eine wichtige Ergänzung zum Ausdauertraining.  Gezielter Muskelaufbau verhindert verschleißträchtige Fehlhaltungen. Die Rückenmuskulatur z.B. sollte gut trainiert sein, denn sie stützt die Wirbelsäule und sorgt dafür, dass z.B. die Stoßbelastungen beim Laufen abgefedert werden.

Wer also nicht nur fit aussehen, sondern es auch wirklich sein will, sollte beides trainieren, die Muskeln UND die Ausdauer.

27.07.2011 von Patricia

Durchschaut! Fitnesslügen, Teil 1

Laufen mit Gewichten bringt doppelt so viel!

Egal, ob im Park, auf der Straße oder im Wald, Läufer mit Gewichten an Armen und Beinen sehe ich immer wieder. Wer denkt, er verbrennt dabei mehr Kalorien oder hat beim Ausdauertraining gleich noch das Krafttraining mit abgehakt, der irrt.

1. Mit Hanteln oder Gewichtsmanschetten zu joggen, führt zu Verkrampfungen und beansprucht die Gelenke.

Studentin mit Laufgewichten joggt über Wiese2. Zusätzliche Kalorien werden hier leider kaum verbrannt.

3. Mit zusätzlichen Gewichten an Armen und Beinen stört man den natürlichen Bewegungsablauf.

So trainierst Du effektiver:
Willst Du Deinen Körper zusätzlich fordern, baue in Dein Lauftraining immer ein paar Tempoläufe ein. Dabei verdoppelst Du Deine Laufgeschwindigkeit für eine von Dir gewählte Strecke und wechselst danach wieder in den normalen Laufmodus – das verbraucht mehr Energie und erhöht bei regelmäßigem Training Deine Grundschnelligkeit. Wohnst Du nicht auf dem „platten“ Land, sind Läufe am Berg eine gute Alternative zur Steigerung Deiner Leistung. Dabei stärkst Du auch noch die Beinmuskulatur, weil Du Dich besonders kraftvoll abdrücken musst.

Welches Fitnessfragezeichen schwirrt in Deinem Kopf herum? Schreib’ mir einfach: torsten.fleischer@unimall.de

Nächste Woche im Blog:

Krafttraining macht dicke Muskeln!