Mit ‘VST’ markierte Beiträge

17.11.2011 von Patricia

Steinberg HALion 4.5 Update


Nach einer langen Pause und sehnsüchtigem Warten wurde im Juli 2011 HALion 4 von Steinberg herausgegeben. Jetzt bereits nach einigen Monaten überrascht Steinberg seine User mit dem kostenlosen HALion 4.5 Update für die weltbekannte Sampler Workstation. Mit erweitertem Multi-Core Support, neuer Time Stretching und Pitch Shifting Funktion, einem Sample Import Browser und Multi-Oszillatoren ist HALion 4.5 ein erfreuliches Update, das es sich lohnt wahrzunehmen.

Mehr Power mit Multi-Core Support
Nutze Deine Ressourcen bis ins Maximum! HALion 4.5 kommt mit intelligentem Multiprozessor Support für eine noch bessere Performance auf Multi-Core Systemen. Wähle je nach Projektgröße die Anzahl er Prozessorkerne aus, die HALion gebrauchen soll. HALion verteilt die nötige Rechenleistung automatisch auf die Prozessoren und verbessert dadurch die Performance.

Innovatives Sound-Management
Mit dem neuen Import Browser in HALion 4.5 kannst Du direkt durch die Dateienstruktur Deiner Laufwerke wandern und Audiofiles direkt einhören. Egal ob Folders mit Audiomaterial oder Datei-Container wie ISO, HSB, GIGA oder VST-Archive, die Sounds erscheinen stets direkt im Browser und können abgehört werden. Über die praktische Search-Funktion findest Du den gesuchten Sound innerhalb von Sekunden und kannst Suchergebnisse nach Deinen Anforderungen filtern. Für die Anzeige von wichtigen Infos zu Sounds gibt es ein Info Display.

Mit Zeit und Ton spielen
Die brandneuen Audio Warp Tools in HALion 4.5 ermöglichen das freie Spiel mit Zeit und Tempo. Die Time Stretching und Pitch Shifting Tools in HALion 4.5 basieren auf den fortschrittlichen Audio Warp Algorithmen aus Cubase 6. Je nach Audiomaterial kannst Du zwischen zwei Modi auswählen um das beste Ergebnis zu erzielen – Solo Modus und Music Modus. Der Solo Modus ist, wie der Name bereits aussagt, für monophone Instrumente und Vocals geeignet während der Music Modus für komplexes, polyphones Audiomaterial entwickelt wurde.

Vervielfache Deinen Sound!
Mit dem Multi-Oszillator Modus in HALion 4.5 kannst Du bis zu acht Oszillatoren gleichzeitig abspielen. Mit der Anzahl der Oszillatoren wird der Klang immer satter und massiver. Außerdem kannst Du die Anzahl der Oszillatoren über einen MIDI Controller oder über die Quick Controls in HALion verändern. Verstimme die Oszillatoren mit dem Detune-Regler, verändere die Verteilung im Stereobild mit dem Spread-Regler und erschaffe überwältigende, dynamische Soundscapes!
Hier findest Du Steinberg HALion zum günstigen Studentenpreis! Außerdem findest Du bei uns auch weitere Steinberg-Produkte wie u. a. Cubase 6, Nuendo 5 und WaveLab 7.

07.07.2011 von Patricia

Die besten Free Plugins für Musikproduktion Teil 3

Nicht alles Gute hat seinen Preis. Im Netz wimmelt es nur so vor kostenlosen Musik-Plugins und einige dieser sind wirklich nicht zu unterschätzen. Du arbeitest mit einer DAW wie Logic Pro, Ableton Live, Cubase 6 oder Pro Tools aber Du bist mit dem einen oder anderen EQ, Kompressor oder Filter nicht zufrieden? Es ist natürlich auch eine Frage des Geldbeutels – lieber möchtest Du vielleicht ein oder zwei hochwertige Plugins kaufen und Dich für den Rest im Netz nach guten kostenlosen Lösungen umschauen. Im UNIMALL Blog möchten wir Dir regelmäßig solche Plugins vorstellen und Deine Meinung und Vorschläge dazu interessieren uns natürlich auch!

Elysia Niveau-Filter

Das Elysia Niveau-Filter ist ein einzigartiges, kostenloses Plugin, das zur Veränderung des Verhältnisses zwischen hohen und tiefen Frequenzen dient. Ob dumpfe Snares oder spitze Synth-Klänge, das Elysia Niveau-Filter hilft wo Punch fehlt, Geschmeidigkeit gefragt ist oder Klänge neuerfunden werden sollen.
Das Elysia Niveau-Filter verfügt über zwei Regler, die vielseitig einsetzbar und äußerst intuitiv zu bedienen sind. Um eine justierbare Mittenfrequenz (stufenlos zwischen 26Hz-2,2kHz, bzw. 260Hz-22kHz regulierbar) herum kannst Du je nach EQ-Gain-Setting die hohen Frequenzen verstärken und die tiefen Anteile absenken (das Ganze geht natürlich auch umgekehrt). Im Linksanschlag wird der EQ-Gain Regler zu einem Tiefpassfilter und im Rechtsanschlag zu einem Hochpassfilter.
Elysia Niveau-Filter ist die optimale Lösung für Stellen, an denen ein Shelving-Filter zu unflexibel und eine vollparametrische Stufe zu viel wäre.

GSi WatKat


Das weltbekannte Tape-Echo Copicat wurde durch Charlie Watkins im Jahre 1958 ins Leben gerufen und WatKat ist ein digitales Klon eines Wem Watkins Custom Copicat. Wenn Du Lo-Fi, Noise und irreguläre Klänge liebst dann ist WatKat ein grandioses Plugin für Dich. WatKat weist genau das gleiche Verhalten wie die Copicat Hardware auf – beim Ausschalten entsteht eine Senkung der Tonhöhe des Echos, die Maschine wird heiß wodurch das Brummen mit der Zeit schlimmer wird, die Aufnahme des Tapes wird nie richtig gelöscht und der Tonrollen-Motor flattert vor sich hin. Die Tonköpfe werden sehr schnell dreckig und müssen des Öfteren gesäubert werden. Selten hat ein Hersteller eine Hardware sowohl im Guten als auch im Schlechten so sorgfältig simuliert. Aber das macht den authentischen Charme dieses fast schon antiken Schmuckstückes aus.

Brainworx bx_cleansweep V2


Bx_cleansweep V2 ist ein kostenloses Plugin der Spitzenklasse. Der innovative Hochpass- und Tiefpass-Filter mit der von Brainworx entwickelten Anti Crush Technologie sorgt für einen besonders musikalischen Sound. Bx-cleansweep V2 hilft gegen den „Müll“ (so nennen es die Brainworx Hersteller) im hochfrequenten und tieffrequenten Bereich und ist somit ein erstklassiges Tool während der Mixing-Prozedur. Dankbar sind wir auch für die besonders intuitive Bedienung des bx_cleansweep V2. Über Tastatur-Shortcuts kannst Du die X- und Y-Achse des Joysticks und die EQ-Schalter genau kontrollieren.

Jetzt interessiert uns natürlich ob Du schon mal mit einer der Tools gearbeitet hast. In Verbindung mit welcher DAW benutzt Du das Plugin? Übrigens findest Du “Die besten Free Plugins Teil 1” hier und “Die besten Free Plugins Teil 2” hier im Blog!

Hier kommst Du zu den Teilen 1, 2 und 4 unserer Reihe!
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 1
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 2
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 4

13.06.2011 von Patricia

Sonalksis – Plugins der Extraklasse


Wer professionell als Produzent oder Soundengineer arbeitet kennt bestimmt bereits die erstklassigen Plugins aus dem Hause Sonalksis. Die Mixing- und Mastering-Plugins dieses Unternehmens, das aus Ex-Engineers der legendären Pro-Audio Firma AMS-Neve entstanden ist, sind mittlerweile ein Muss in zahlreichen professionellen Studios weltweit.
Was die meisten jedoch nicht wissen ist, dass Sonalksis Plugins nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch besonders intuitiv bedienbar sind, und sich deshalb auch für Produzenten, Soundengineers und Musiker in der Lernphase eignen. Gerade die Sonalksis SV-Serie, bestehend aus dem Sonalksis SV-517 Mk2 Equaliser, Sonalksis SV-315 Mk2 Compressor/Limiter und Sonalksis SV-719 Analogue Gate/Expander, und die kreative Sonalksis TBK-Serie bieten zugängliche Optionen um einen Klang der Spitzenklasse zu gestalten und dabei auch noch viel Spaß zu haben! Als kleiner Teaser möchten wir Dir hier den Sonalksis SV-517 MK2 EQ vorstellen.

Sonalksis SV-517 Mk2 EQ – der Unentbehrliche

Wie oft passiert es mittlerweile in professionellen Studios, dass der Soundengineer beim Mischen von Vocals, Drums oder Streichern ein kleines lilanes Fenster öffnet? Der Sonalksis SV-517 Mk2 EQ hat so einige Violinen und Stimmen wärmer und präsenter erklingen lassen. Sonalksis SV-517 ist einer der beliebtesten Software EQs weltweit und hat den Klang zahlreicher Weltklassenproduktionen beeinflusst (Produzenten und Soundengineers von Größen wie Frank Zappa, Tom Waits und Michael Jackson, arbeiten tagtäglich mit dem SV-517 EQ von Sonalksis). Der 7-Band Equalizer Sonalksis SV-517 wurde nach analogen Klangidealen entworfen um einzelne oder mehrere Tracks im Laufe des Mixings oder Masterings zu bearbeiten.

Der Klang

Ob der Sonalksis SV-517 den Klang färbt? In gewisser Hinsicht ja – das Klangresultat wird niemals kalt und steril sein, zumal er nach einem warmen, analogen Klangbild strebt. Dabei bleibt dem Klang jedoch die Klarheit und Transparenz des Originals erhalten, in runder und geschmeidiger Gestalt. Für die, die sich jetzt denken, dass der Sonalksis SV-517 nur ein weiterer EQ auf dem Markt ist, der in Nostalgie schwelgt und eine altmodische Richtlinie verfolgt, der täuscht sich. Der Sonalksis SV-517 EQ vereint mehrere Filterverläufe sowohl klassischer als auch moderner EQs in sich und bietet zudem auch komplett neue Ansätze des Equalisings.

Was kann der Sonalksis SV-517 alles?

Mit High- und Low-Cut Filter variabler Steigung, bis zu 24dB/oct Cut-Off und fünf parametrischen Bändern mit schaltbaren Low- und High-Shelving Sektionen ist der Sonalksis SV-517 flexibel genug um den Klang Deiner Produktion in unzählige Richtungen zu entwickeln. Dazu kannst Du zwischen je drei Formen Band-pass- und Shelving-Filtern wählen, wovon jeder nochmal mit einem schaltbaren, asymmetrischen Cut/Boost ausgestattet ist. Das heißt Dir stehen mit dem Sonalksis SV-517 insgesamt 14 unterschiedliche Filterverläufe zu Verfügung!

Wie fange ich an?

Das hört sich alles natürlich irrsinnig kompliziert an, aber hier ist „learning by doing“ gefragt. Auch wenn Du Dich noch nicht zu sehr mit EQs auskennst, zeigt Dir das große Display des Sonalksis SV-517 direkt an was Du in welchem Frequenzbereich gerade über die verschiedenen, nutzerfreundlich beschrifteten Regler verändert hast. Suche Dir eine Liste aus dem Netz, die Dir Auskunft über die Frequenzbereiche verschiedener Instrumente gibt und fange an Deinen Mix zu gestalten! Und jetzt ist Hören angesagt – wie stehen Snare und Stimme zueinander? Boykottieren sie sich gegenseitig? Hört man die Bassdrum und den Bass noch deutlich heraus oder matscht es in den tieffrequenten Bereichen? Bei diesem Lernprozess ist der Sonalksis SV-517 definitiv ein gutes Werkzeug, denn er bietet eine übersichtliche Menge an hochqualitativen Optionen, einen intuitiven Zugang zum Thema EQ und gehört trotzdem zu den erschwinglichen Equalizern.

08.04.2011 von Patricia

Native Instruments MASCHINE 1.6

Nach einer ausgiebigen Public Beta Phase ist nun Native Instruments Maschine 1.6 da. Highlights des Updates sind das neue Plugin Hosting Feature für VST- und AU-Instrumente und Effekte, ein optimierter Workflow und vor allem die Native Instruments KOMPLETE ELEMENTS Library!

Plugin Hosting
Die neue Native Instruments Maschine 1.6 Software ermöglicht die direkte Einbindung von VST- und AU-Plugins, so wie die Anbindung von Kombinationen (z. B. Plugin 1 auf Slot 1, Plugin 2 auf Slot 2 und die Steuerung beider Plugins von dem NI MASCHINE Hardware Controller aus). Die Parameter werden automatisch auf die Regler der NI MASCHINE Hardware übertragen.

Optimierter Workflow
Der Workflow in Native Instruments NI MASCHINE 1.6 wurde um einige innovative Features erweitert. Pad-Link ermöglicht das gegenseitige Triggern von Pads in der gleichen Link-Group. Dadurch kannst Du mit einem Pad mehrere Sounds auslösen oder Master- und Slave-Pads festlegen. Mit der Swing-Funktion (die man ja u. a. von der MPC kennt), kannst Du einzelne Sounds rhythmisch verschieben und dem Ganzen ein Live-Feeling verleihen. Ab sofort können auch multiple Files per Drag&Drop in NI MASCHINE importiert werden und im Handumdrehen eigene Sample-Libraries erstellt werden. Außerdem erwarten Dich noch zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen!

KOMPLETE ELEMENTS
Besonders erfreulich ist, dass Du Native Instruments KOMPLETE ELEMENTS als Teil des Updates erhältst! NI KOMPLETE ELEMENTS beinhaltet mehr als 1,000 erstklassige Sounds aus dem KOMPLETE Software Bundle, inklusive Abbey Road Drum Kit, Vienna Symphonic Orchestral Instruments, sechs REAKTOR Synthesizer und 35 GUITAR RIG Amps und Effekte.

02.03.2011 von Patricia

Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 2

In der zweiten Folge der Free Plugins, Samples & Loops Serie möchten wir Dir den Togu Audio Line Noise Maker und das ARTFX Sound Effects Volume 1 vorstellen. Du produzierst Tracks im Bereich Elektro, Dubstep oder HipHop mit einem Sequencer wie z. B. Logic Pro, Cubase oder Ableton Live? Dann ist sowohl das Free Plugin TAL Noise Maker, als auch die Free ARTFX Sample & Loop Bank von besonderem Interesse für Dich!

TAL Noise Maker
Der TAL NoiseMaker bringt jedes Produzentenherz zum Schlagen. Seit einiger Zeit ist der Noise Maker einer der beliebtesten Free Plugins überhaupt. Wenn es um die Produktion böser Synthie-Bass Lines und Beats geht, ist der TAL NoiseMaker das Tool schlechthin.
Der TAL NoiseMaker ist der Nachfolger des TAL Elek7ro mit einer komplett neuen Synth-Engine und zahlreichen Verbesserungen in Klang und Bedienbarkeit. Der TAL NoiseMaker beinhaltet auch eine kleine Effektsektion mit einem Chorus, Reverb und Bit-Crush Effekt. Er ist bis zu sechsstimmig polyphon bespielbar und beinhaltet ein Display, das den Stand der Drehregler und Fader anzeigt. Der NoiseMaker ist mit einem Ringmodulator und mehreren neuen Filtertypen ausgestattet, u. a. einem selbstschwingenden 6dB Low Pass und einem Notch Filter. Die 128 Factory Presets , von denen 80 von Frank „Xenox“ Neumann/Particular hergestellt wurden, bieten sowohl die Möglichkeit druckvolle Bass-Lines und Beats als auch weite Klanglandschaften zu erzeugen. Neu dabei sind auch das Delay im Vintage-Stil, Preset Load- und Save-Support und der volle Automation-Support. Der Envelope Editor kommt mit neuen One-Shot und BPM-Optionen, die sich besonders für Drum- und Percussion- Sounds eignen. Der TAL NoiseMaker bietet sich weniger für süße Liebesschnulzen an, jedoch definitiv für böse Club Anthems. Im folgenden Video siehst Du wie der TAL NoiseMaker in Ableton Live angewandt werden kann.

TAL Noisemaker – Synth Drums from audiolemon on Vimeo.

ARTFX Sound Effects Volume 1
Wer ist ARTFX? ARTFX ist ein holländischer Produzent in den Genres HipHop, Drum & Bass, Dubstep, House und Electro. Seine Produktionen zeichnen sich durch düstere Soundscapes, mitreißende Beats und schmutzige Wobble Basslines aus. ARTFX bietet mit Sound Effects Volume 1 seine erste kostenlose Sample & Loop Kollektion an. Von stinknormalen Drumhit-Samples ist hier kaum die Rede. Das Paket platzt vor eigenartigen und einzigartigen Klängen (insgesamt 1GB, 480 Audio Samples & Loops in 12 Ordnern). Teil der Kollektion sind die Kategorien Atmospherics, Beatbox Samples & Loops, Downlifters, Impacts, Metallic FX, Robotic FX, Scratches, Swishes, Uplifters, Vocals und Weird.

ARTFX – Sound Effects Volume 1 Showreel by ARTFX
Alle Samples lassen sich problemlos in Deine Produktionen integrieren, ob mit Logic Pro, Cubase, Ableton Live oder einem anderen Sequencer.

Links:
Togu Audio Line Homepage
ARTFX Homepage

Hier kommst Du zu den Teilen 1, 3 und 4 unserer Reihe!
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 1
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 3
Die besten Free Plugins, Samples & Loops Teil 4

14.02.2011 von Patricia

Cubase 6 Testbericht

Das Aufkommen von Steinberg Cubase 6 hat hohe Erwartungen unter allen Musikproduzenten ausgelöst. Manch einer hat dieses Release damit kommentiert, dass weitere Sequencer bereits ihre Koffer packen könnten. Umso spannender war das Testing auch für uns. Im folgenden Testbericht haben wir Cubase 6 für Dich unter die Lupe genommen!

Die Installation
Alles in allem ist diese sehr problemlos verlaufen. Es öffnet sich ein Start Center Fenster, in dem Du zunächst die Sprache auswählen kannst. Von dort an gelangst Du in einen Step-by-Step Installationsprozess, der insgesamt 6,21GB auf Deinem Computer beansprucht. Die Installation erfordert für das Volumen nur relativ wenig Zeit und Du wirst durch jeden Schritt geführt.

Quelle - www.steinberg.net/de/

Optik
Erster Eindruck des User Interfaces ist vor allem übersichtlich – geordnet, große Buttons, wenig Verzierung und weniger Farbe. Die Optik unterscheidet sich nicht dramatisch von Cubase 5, beinhaltet jedoch einige Neuerungen, z.B. die Erweiterung des Inspectors. Die Einfärbung des Inspectors ist anders, in der EQ Sektion siehst Du nun die EQ-Kurve und kannst diese direkt manuell verändern. Die Quick Control Sektion wurde erweitert um einige Buttons, wobei die Funktion „Quick Controls für Plugins abrufen“ uns besonders begeistert. Damit hast Du stets alle wichtigen Funktionen des jeweiligen Plugins im Hauptfenster, ohne jedes Mal das Plugin Interface öffnen zu müssen. Natürlich können Controls auch per MIDI-Learn Befehl zugewiesen werden. Ein weiterer neuer Bereich im Inspector ist Note Expression, wobei wir uns damit später umfassender beschäftigen.
Der Mixer ist auch sehr einheitlich grau gefärbt. Was etwas stört an der Optik im Mixer ist die gleiche Farbe der Groups wie die restlichen Tracks. Das kann am Anfang etwas verwirrend sein, aber auch daran wird sich das Auge gewöhnen können.
Im Key Editor ist nun auch ein Inspector integriert, der u.a. die Quantisierungsfunktionen beinhaltet, die Du bis jetzt nur über das Menü abrufen konntest. Auch Transponieren und Notenlängen können nun über den Inspector verändert werden.
Schauen wir uns nun mal die neuen Highlights an…

Amp Rack

Quelle - www.steinberg.net/de/

Effekte und Plugins
Neu unter den Cubase 6 Effekten ist u.a der DeEsser. Hier wird sich der eine oder andere Cubase 5 User ärgern, denn mit dem neuen DeEsser wurde der alte SPL DeEsser entfernt, was sich natürlich auf alte Projekte auswirken wird. Jedoch heißt das keineswegs dass der neue schlechter ist als der alte DeEsser. Sowohl auf einer männlichen als auch einer weiblichen Vocalspur leistete der neue DeEsser einen sehr guten Job.

Ein neues Deluxe-Feature ist das Amp Rack Plugin. Effekte, Amps, Cabinets, Mikrofone und Master können hier frei kombiniert werden. Besonders fein ist auch, dass das Mikrofon in verschiedenen Distanzen positioniert werden kann. Du musst weder Gitarrist, noch Amp-Spezialist sein, um mit Amp Rack umzugehen. Super klingen sterile Keyboard Sounds, nachdem sie durch einen warm klingenden British Custom gejagt werden und das Mikrofon entfernt von dem virtuellen Amp positioniert wird.
Statt HALion One gibt es nun HALion Sonic SE, wobei auch HALion One nochmal zusätzlich dazu installiert werden kann. Doch mit VST Expression 2 musste auch der Sampler in Cubase mitwachsen. Ganze 900 Preset-Sounds stehen Dir zu Verfügung, doch die Anzahl der Expression-kompatiblen Sounds hält sich noch in Grenzen. HALion Sonic SE hat eine eigene MIDI-, Effects- und Mix-Einheit, wodurch vielfältige Soundeinstellungen innerhalb des Samplers getroffen werden können.
Auch Loopmash erlebt einen Aufschwung mit der zweiten Generation. Neu ist der Adapt Mode, mit dem eingestellt werden kann, nach welchen Parametern sich die Loops aufeinander anpassen (Volumen, Spectrum, Envelop, Spec&Env). Außerdem hast Du nun in Echtzeit Zugriff auf die einzelnen Abspielparameter. Der Spaß am Loop-Experimenting hat sich mit Loopmash 2 noch einmal gesteigert.

Group Editing

Quelle - www.steinberg.net/de/

Editing
Was die Comping Funktion betrifft, hat sich Cubase 6 eine Scheibe von Logic abgeschnitten. Besonders schnell und klickfrei lässt sich aus mehreren Unterspuren in einer Hauptspur ein perfekter Take zusammenfügen. Das ganze geschieht sehr unkompliziert mit wenigen Klicks, etwas Geschnippel und Dragging. Das Ergebnis ist erfreulich und der geringe Zeitaufwand noch mehr.
Spannend ist natürlich die neue Group Editing Funktion, die sich besonders für Schlagzeugaufnahmen eignet. Als Versuch haben wir ein auf Klick aufgenommenes Schlagzeugset mit Hitpoints versehen und daraufhin als Group bearbeitet. In Cubase 6 können nun auch Audio-Spuren quantisiert werden. Du wählst eine Hauptspur zur Quantisierung der restlichen Spuren aus. Wir sprechen hier natürlich nicht über eiernde von absoluten Anfängern eingespielte Beats. Doch eine auf Click eingespielte Schlagzeugaufnahme, die hin und wieder einige Ungenauigkeiten enthält, lies sich mit dieser Funktion bestens als Gruppe bearbeiten.
Und zuletzt haben wir Elastic Pro ausprobiert, ein neues Tool, mit dem Du das Tempo eines Tracks verändern kannst ohne großen Verlust von Audioqualität. Wir waren erstaunt über die Resultate bei einer Vocalaufnahme. Wir haben die Bpm-Anzahl dreimal verringert, und zwar um 5, 20 und 40bpm. Wir haben selber nicht so recht verstanden, wie dieser Algorithmus es schafft die Qualität der Vocals so weit zu erhalten.

Note Expression 2

Quelle - www.steinberg.net/de/

Note Expression 2
Auf dieses Testing haben wir uns besonders gefreut. Mit Note Expression 2 kannst Du Controller-Werte für individuelle Noten bestimmen, z.B. nur für die oberste Note eines Akkords. Dabei können Dynamikkurven und verschiedene dem Instrument entsprechende Expressions per Hand eingezeichnet werden.
Wir haben es mit Streicherp arts ausprobiert, die oberen Geiger mit einem Crescendo versehen, während die tiefere Sektion akzentuiert in leicht variierender Piano-Lautstärke durchspielte. Das hat schon einiges an dem Ausdruck der Streicher verändert und Bewegung in das Arrangement gebracht. Problem bei der ganzen Idee ist jedoch, dass es nur sehr wenige Instrumente gibt, die Note Expression 2 kompatibel sind (nur in Cubase 6 und insgesamt 33 Instrumente). Natürlich braucht es seine Zeit, dass andere Sound- und Plugin-Anbieter sich dieser Technologie anpassen, deshalb ist Note Expression 2 eher noch ein Investment in die Zukunft. Sobald jedoch die Kompatibilität steigt, wird Note Expression 2 eine wahre Revolution für alle Orchestral-Arrangeure und Sounddesigner sein.

Fazit
Dieses Testing hat sich nur auf bestimmte Funktionen von Cubase 6 begrenzt aber wir hoffen, dass wir Dir hiermit einen Einblick verleihen konnten. Insgesamt waren wir sehr begeistert von Cubase 6. Außer ein paar ästhetische Faktoren, dem noch nicht verbreiteten Einsatzgebiet von Note Expression 2 und dem Wegfallen des alten DeEssers war Cubase 6 voller positiver Überraschunen. Cubase 6 ist reich an neuen Funktionen und ermöglicht einen unglaublich schnellen Workflow, mit wenig Klicks und wenig aufwendiger Suche nach Funktionen. In punkto Drums- und Vocals-Bearbeitung ist Cubase 6 nun einer der Vorreiter. Das Update wird für einen fairen Preis für alle Cubase 4 und 5 User angeboten. Dankeschön Steinberg, uns hat’s Spaß gemacht!

Bilder: www.steinberg.net/de/

20.01.2011 von Patricia

Cubase Artist 6

Wenn Du Musiker bist und schon ewig nach einer Sequencer-Software suchst, die den Fokus auf das Musikmachen legt und nicht auf komplexe Soundengineering Skills, dann ist Cubase Artist 6 definitiv eine passende Option. Cubase Artist 6 wurde, wie der Name bereits ausdrückt, für den Musiker konzipiert. Anstatt Deinen Arbeitsprozess umzukrempeln, versucht diese Software Deinen musikalischen Workflow zu unterstützen und zu bereichern. Werfen wir einmal einen genaueren Blick in die Features dieses neuen Cubase Formats:


Easy Editing für Einsteiger
Editing hört sich für viele Musiker bestimmt nach viel Rumgeschraube und Detailarbeit an. Cubase Artist 6 verzichtet auf diesen Aufwand und ermöglicht die Zusammenstellung perfekter Takes durch ein musikerfreundliches Multitake-Comping-Konzept. Cubase Artist 6 erstellt automatisch eine neue Unterspur für jeden neuen Take. Anschließend einfach die besten Teile der Takes auswählen und schon hast Du einen perfekten Master-Take zusammengestellt.

Highlight für Gitarristen
Das VST Amp Rack ist für alle Gitarristen, Bassisten aber auch anderen Instrumentalisten ein wahres Highlight. Diese virtuelle Gitarren-Suite ist mit sieben legendären Amps, 16 Vintage Stomp Boxes, sechs klassischen Lautsprecherboxen und zwei Mikrofonen ausgestattet. Mit VST Amp Rack kannst Du verschiedene Setups frei gestalten, um den optimalen Sound für Deine Musik zu finden.


Keyboarder’s Delight
HALion Sonic SE ist Deine VST Workstation in Cubase Artist 6. Auch Einsteiger brauchen hier keine Angst haben, denn HALion Sonic SE ist äußerst intuitiv zu bedienen und bereits mit 550 produktionsbereiten Sounds ausgestattet. Hiermit kannst Du ganze Song-Arrangements gestalten oder Playbacks für die Bühne zusammenstellen. HALion Sonic SE beinhaltet sowohl akustische Instrumente als auch Synthesizer in erstklassiger Klangqualität. Über acht Controller kannst Du die Sounds verwandeln und sowohl im Studio als auch live einsetzen.

LoopMash Deluxe
Dein Beat kommt Dir noch langweilig vor oder ein Remix muss her? LoopMash 2 ist mit zahlreichen Remix-Tools ausgestattet, mit denen Du Deine Loops aufpeppen kannst. Dazu gehören über 20 MIDI-steuerbare Live- und Slice-basierte Effekte wie Scratches, Stutters und Tape Stops. LoopMash 2 kann nun bis zu 24 Szenen erstellen, um Deiner Live-Performance Variation zu verleihen. Die Szenen können ganz einfach per Drag-and-Drop umarrangiert werden, während Du Dich an allen Parametern ausprobieren kannst ohne Dir Gedanken zu machen, denn per Undo/Redo kann jede Veränderung rückgängig gemacht werden.

Tutorials
Und wenn Du doch Hilfe für den Einstieg in Cubase Artist 6 brauchst, dann musst Du Dich nicht auf die stundenlange Suche nach entsprechenden Foreneinträgen machen. Cubase Artist 6 kommt mit zwei Stunden Tutorials in HD-Qualität. Diese beinhalten sowohl Schritt-für-Schritt-Tutorials für Einsteiger als auch fortgeschrittene Workflow- und Editing-Techniken.

Das ist nur ein Bruchteil der Cubase Artist 6 Features, doch alle hier vorzustellen würde in einer ellenlangen Predigt ausarten. Probier es selber aus und lerne eine ganz neue Workflow-Qualität kennen!

Weitere interessante Steinberg Produkte findest Du hier!