04.07.2011 von Patricia

Mache dein Wacom Intuos 4 und Adobe Lightroom zur “Killer-Kombo”

Adobe Photoshop Lightroom (wie alle Adobe EDU-Produkte bei uns auch für die kommerzielle Nutzung zugelassen) ist zwar nur der kleine Bruder des eigentlichen Photoshop Programmes, aber mit der richtigen Handhabung kann man jede Menge aus diesem “Leichtgewicht” heraus holen!

Ich widme mich heute einigen Tipps, wie ihr euer WACOM Intuos 4 Stifttablet mit einigen Klicks perfekt auf Lightroom einstellen könnt, um noch effizienter mit dem Programm zu arbeiten. Im Fokus steht vor allem der Touch Ring, die Express Keys und der Stift des Tablets selbst.

Bei UNIMALL haben wir die Wacom Intuos 4 Stiftablets in allen erdenklichen Größen:
Größe S, Größe M, Größe M Wireless, Größe L, Größe XL (DTP-Version), Größe XL (CAD-Version).
Wem das zu umständlich ist kann sich auch HIER einen übersichtlichen Vergleich aller Wacom Stifttablets ansehen.
Natürlich alles mit EDU-Rabatt!

Los gehts!

>>> 1) Über das Scroll-Feature des Touch Rings des Intous 4 Pads kannst Du die Größe des drucksensitiven Korrekturpinsels ganz einfach steuern. Der Touch Ring muss sich in der ersten Belegungsebene befinden, d.h. die erste LED muss leuchten. Indem Du mit dem Finger über den Touch Ring gleitest kannst du die Pinselgröße spielerisch variieren.

>>> 2) Am unteren Bildschirmrand der neuen Adobe Photoshop Lightroom Module findest Du immer den aktuellen Katalog in Form eines Filmstreifens.

Bewegst du den Cursor über diesen Filmstreifen kannst du mit dem Touch Ring nach links bzw. rechts durchscrollen…

>>> 3) Wenn Du über die anwendungsspezifischen Eigenschaften einen Express Key mit der Taste „B“ belegst, kannst du ausgewählte Bilder ganz fix der Schnellsammlung zuordnen. Aus der großen Menge von Fotos kannst du so mit wenig Aufwand einzelne Fotos in die engere Auswahl aufnehmen.

>>> 4) Im Modul Entwickeln besteht für dich die Möglichkeit, die Express-Keys so zu konfigurieren, dass du die Einstellungen im Grundeinstellungs-Bedienfeld direkt ansteuern kannst. Die wichtigsten Bildparameter kannst du dadurch direkt justieren ohne viel hin und her klicken zu müssen.

>>> 5) In Lightroom hast du die Möglichkeit, eine virtuelle Kopie deines aktuell bearbeiteten Bildes zu erstellen. Somit kannst du aus einem Bild zwei verschiedene Versionen machen und diese parallel bearbeiten. Wie geht das?

Unter den „Wacom Tablett Eigenschaften“ (WINDOWS) bzw. „Systemeinstellungen -> Wacom Tablett“ (MacOS) lässt sich unter Werkzeug -> Funktionen der Reiter Radialmenü auswählen. Dort kannst du den Kurzbefehl Strg+T (WIN) bzw. Cmd+T (MacOS) unter der Bezeichnung „Virtuelle Kopie“ einem Teil des Touch Rings zuordnen und hast ihn damit immer zur Verfügung.

>>> 6) Neben der Option, einen Shortcut für virtuelle Kopien zu erstellen kannst Du auch die Exportfunktion als Untermenü im Radialmenü belegen. Dafür gehst du vor wie bei Tipp Nummer 5 und legst dann im Radialmenü ein Untermenü an, indem du ein freies Segment auf dem Touch Ring auswählst. Unter „Funktion“ findest Du die Eigenschaft „Untermenü“, unter „Etikett“ kannst du dort einen Titel eingeben. Auf der linken Seite lässt sich dieses Untermenü nun auswählen und weiter konfigurieren.

>>> 7) Auch wenn Lightroom nur der kleine Bruder des großen Photoshop Programmes ist lassen sich viele Bearbeitungen auch hier vornehmen. Nachbelichtungsarbeiten lassen sich mit dem Korrekturpinsel durchführen, wobei die Pinselgröße wie oben beschrieben über den TouchRing angepasst wird, während die Intensität der Nachbelichtung mit dem Druck auf den Intuos4 Stift gesteuert werden kann.
Mit den Einstellungen aus Tipp Nummer 4 kannst Du anschließend die Parameter noch feiner anpassen.

>>> 8 ) Falls du Korrekturen wieder rückgängig machen willst funktioniert das meistens ganz einfach mit dem Radierer am Stiftende!
Besonders praktisch ist das bei Verwendung der sog. Korrekturmaske.
Wenn Du die Taste „O“ auf den Radierer legst und zustätzlich die „Alt“ Taste (WIN und MAC) auf den oberen Seitenschalter legst kannst du die Korrekturmaske ohne klicken zu müssen ein und wieder ausschalten. Die effiziente Nutzung dieser Funktion kann eine weitere Bearbeitung in Adobe Photoshop sogar überflüssig machen.

Noch genauer kannst du das alles direkt in diesem von Wacom veröffentlichten pdf-Dokument nachlesen. Viel Erfolg beim Optimieren deines Workflows!

Leider sind die Hinweisbilder dort nicht besonders gut erkennbar…

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