22.04.2010 von Stephan

Windows auf dem Mac durch Virtualisierungssoftware: Was, wie und warum.

Wie so oft im Leben beginnt alles mit einem Problem.
Man braucht eine bestimmte Software, die aber nur für das Windows-Betriebssystem verfügbar ist. Natürlich gibt es unzählige Programme für den Mac, mit denen man für alle möglichen Situationen allerbestens gerüstet ist. Aber was ist, wenn es nun unbedingt das ganz spezielle 3D-Grafikprogramm sein muss, das es nur für den PC gibt? Dann ist es höchste Zeit, über Virtualisierung nachzudenken.
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Was ist das, Virtualisierung?

Grundsätzlich geht es bei Virtualisierung darum, auf einem real vorhandenen Computer einen virtuellen Computer zu simulieren, um auf ihm wiederum Programme laufen zu lassen. Dieser virtuelle Computer (auch virtuelle Maschine genannt) ist selbst auch nur ein Programm, das auf dem, sagen wir mal: Wirtscomputer läuft. Er ist jedoch in der Lage, sich so darzustellen, als wäre er ein realer Computer. Für das Anwendungsprogramm ist der virtuelle Computer dann nicht mehr von einem wirklichen, physisch vorhandener Computer zu unterscheiden. Somit kann auf ihm ein zweites Betriebssystem installiert werden, das das gleiche wie das erste sein kann, aber auch ein ganz anderes. vmware-fusion_flip

Im professionellen Bereich wird oft aus Sicherheitsgründen auf Virtualisierung zurückgegriffen. Denn alle auf dem virtuellen Computer, auf der virtuellen Maschine laufenden Programme können sich nur auf diesen, aber nicht auf den realen Computer auswirken und im Extremfall auch nur ihn schädigen. Somit ist für kritische Anwendungen eine Virtualisierung erste Wahl.
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Virtualisierung for the rest of us

Für den Heimanwender (der natürlich auch auf Sicherheit achten sollte) steht aber meist im Vordergrund, dass er Programme hat, die auf  seinem Betriebssystem nicht funktionieren. Mit Virtualisierungssoftware ist das dann aber kein Problem mehr. Insbesondere Mac-Anwender möchten nur selten ihren geliebten Apple-Rechner wegen ein paar Programmen aufgeben oder sich gar zusätzlich einen hässlichen PC anschaffen. Aber auch  Umsteiger von PC auf Mac wollen ihre alten Programme nicht einfach wegschmeißen, wenn sie sie gewohnt sind und effektiv mit ihnen arbeiten können. Für sie gibt es perfekte Lösungen an Virtualisierungssoftware, nämlich Parallels und VMware Fusion. Auf ihnen lässt sich ganz einfach ein Windows-Betriebssystem installieren, das sich dann genauso verhält als wäre es auf einem regulären PC installiert.
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Die Vorteile der Virtualisierung

vmwarefusion_game Der unschlagbare Vorteil ist nun, dass man ganz bequem zwischen den zwei Betriebssysteme Mac OS und Windows hin und her wechseln kann und den Mac nicht neu starten muss, wie es z. B. bei Boot Camp von Apple der Fall ist. Denn Parallels oder VMware Fusion sind ja selbst nur Programme, zwischen denen man wechseln kann wie zwischen anderen Programmen auch. Selbstverständlich werden dabei alle grafischen Ressourcen des Macs optimal genutzt, so dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass das eine oder andere Windows-Programm auf dem Mac viel besser läuft als auf dem PC. (Das hängt natürlich auch vom PC ab…)

Umsteigern von PC auf Mac wird es besonders leicht gemacht, denn der bei VMware enthaltene Migrationsassistent nimmt alle alten Daten und Anwendungen mit. Aber nicht nur Windows-Programme können so auf dem Mac laufen, sondern auch externe PC-Hardware kann per USB weiter genutzt werden. Wer kein Umsteiger ist, braucht natürlich auch noch eine Windows-Version, um sie auf der virtuellen Maschine zu installieren – aber die kann er ja sehr preiswert bei Unimall kaufen! 😉

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So günstig seid Ihr dabei:

Wird das nun ein teurer Spaß? Weit gefehlt. Denn als spezielle Aktion haben wir den Preis für VMware Fusion 3 auf nur 29,95 € gesenkt. Aber schnell zugegriffen, denn dieses Angebot gilt nur noch bis zum nächsten Dienstag (27.4.10)! vmware-fusion3-blog2

Ein Kommentar zu “Windows auf dem Mac durch Virtualisierungssoftware: Was, wie und warum.”

  1. Paul says:

    also ich benutze auch VMWARE FUSION 3 um WIN XP nebenbei laufen zu lassen.

    Dazu muss man das zweite Betriebssystem als Bootcamp Partition installieren und nicht als VMWare Partition und kann diese entweder beim Start des Rechners “Nativ” starten, heißt nur XP, hierbei kann man Grafikaufwendige Spiele etc. mit voller Power des Macs spielen oder man lässt es neben OSX zeitgleich laufen, hier kann man zwar keine Processor-Grafik-etc-Aufwendigen Spiele zocken, jedoch sonst komplett gut nutzen. Wer MAMP Serveroberflächen betreibt kann von VMWARE – Win XP auf den Localhost des Macs zugreifen –> TOP (bedarf nur einer kleine einstellung in WIN XP), so kann man z.b Webseiten lokal auf mehreren Browsern testen.

    Zum Arbeiten gut, zum zwischendurch mal Zocken gut, mir gefällts und deshalb hab ichs gekauft :), und teuer ist es auch nicht.

    Der P

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