18.02.2020 von benjamin

8 endgültige Studenten-Spartipps: Kostenlos oder gar Geld zurück

So reicht das Geld bis zum Monatsende

Als Student kannst du normalerweise darauf vertrauen, durch einen ganz speziellen Inhalt deines Portemonnaies zahlreiche Vergünstigungen in deinem Alltag bekommen zu können, deinen Studentenausweis. Nun ist Geldsparen natürlich schon gut, aber du musst eben nach wie vor etwas von deinen kargen Finanzen abgeben. Geht das denn nicht auch anders, ganz ohne Geld? Allerdings, denn einige Dinge kannst du tatsächlich völlig kostenlos mitnehmen. Und in einem Fall ist es sogar möglich, Geld zurückzubekommen. Wie das geht? Das liest du in unserem folgenden Ratgeber Tipp für Tipp.

1. Girokonto

Normal, ohne ein eigenes Bankkonto geht heute in aller Regel gar nichts mehr. Die gute alte Lohntüte voller Bargeld ist selbst in den typischen Studentenjobs vollkommen aus der Mode gekommen und falls du Bafög bekommst, muss das ja auch irgendwie zu dir gelangen – eben per Überweisung. Du kommst also absolut nicht umhin, ein eigenes Konto zu besitzen, ein Girokonto, um genau zu sein – und das lassen sich Banken normalerweise mit gewissen Summen bezahlen.
Große Ausnahme: Studenten. Sehr viele Banken offerieren, teilweise sogar ungeachtet deines Alters, kostenlose Girokonten. Einzig die Tatsache, dass du studierst, genügt als Nachweis für diesen Bonus. Allerdings: Das bietet nicht jede Bank an und die, die es tun, haben meist auch noch unterschiedliche Zusatzangebote. Vergleich also mehrere Kreditinstitute, bevor du irgendwo unterschreibst.

2. Campus-WiFi

Gibt es noch eine deutsche Hochschule ohne Internet? Definitives Nein. Im Gegenteil, schreibt man sich ein, gehört zu den Unterlagen, die man als Neu-Studi ausgehändigt bekommt, meist auch eine Karte mit den Zugangsdaten für das campuseigene WLAN. Ähnlich sieht es auch in Studentenwohnheimen aus, da funktioniert es häufig genauso.
Und das ist ein ziemlich mächtiges Schwert, wenn man es genauer betrachtet: Du kannst auf dem gesamten Hochschulgelände (oder zumindest einem großen Teil davon) kostenlos ins Netz, kannst alle Dienste nutzen und das oft genug auch noch mit einer ziemlich üppigen Geschwindigkeit. Dazu gibt es übrigens auch einen interessanten Vergleich ost- und westdeutscher Hochschulen.
Hier kommt der Punkt, an dem es kostenlos wird: Das Campus-WiFi bedeutet, dass du den ganzen Tag lang dein Handy-Datenvolumen nicht belasten musst. Du sparst es also, es gehört ja sowieso zu deinem Handyvertrag. Das wiederum kann es dir ermöglichen, deinen privaten Internetvertrag vollkommen wegzulassen; d.h. beim Umzug in die Hochschulstadt gar keinen abzuschließen. Für die Abend- und Wochenendstunden reicht das Handy-Volumen meistens aus.

3. Software und Filme

Wenn du angesichts dieser Zwischenüberschrift denkst, dass es hier um Halbseidenes aus einschlägigen Tauschbörsen geht, liegst du falsch. Denn als Student kannst du auch legale Software und Filme kostenlos bekommen. Dazu solltest du einen regelmäßigen Blick auf mein-deal.com/kostenloses werfen, da finden sich immer wieder unterschiedliche Dinge, naturgemäß oft nur für begrenzte Zeit.
Genialer Vorteil: Dort findest du oft auch handfeste Produkte zwischen Zahnbürste und Bürounterlagen. Apropos Bürounterlagen…

4. Büromaterialien

Wenn du über den Campus gehst, wirst du feststellen, dass beinahe an jedem Tag dort irgendeine Werbeveranstaltung stattfindet. Hier geht es um Jobs, da um irgendwelche Firmen-Selbstdarstellungen. Wahrscheinlich ist vieles davon nicht sonderlich interessant für dich.
Trotzdem allerdings solltest du immer wieder mal kurz in solche Veranstaltungen reinschauen. Warum? Dort gibt’s Werbematerialien. Kugelschreiber sind grundsätzlich das Mindeste, was man abgreifen kann. Oft auch Notizblöcke, Ordner und Ähnliches. Klar, da stehen überall Produkt- oder sonstige Namen drauf. Aber wenn du sie im studentischen Alltag verbrauchst, ist das ja egal.
Tipp: Halte unter diesen Veranstaltungen speziell auch nach solchen rund ums Thema Karriere Ausschau. Als Mindestmaß kannst du dort wertvolles Wissen für spätere Bewerbungen abgreifen. Manchmal erstellt man dir sogar für lau einen schicken, zeitgenössischen Lebenslauf samt Muster-Anschreiben.

5. Snacks

Vielleicht hast du schon davon gehört, dass man fürs Blutspenden Geld bekommt – meist eine kleine Aufwandsentschädigung von höchstens 25 Euro. Ja, das gibt es, allerdings längst nicht überall, wo man Blut spenden kann – und das sind ziemlich viele Orte.
Was es allerdings immer und überall gibt, ist ein halbwegs voller Bauch. Hinlegen, sich einige Minuten lang „abpumpen“ lassen und dann darf man sich über Cola, Schokoriegel und oft noch mehr hermachen – und manchmal sogar etwas mitnehmen. Das gute Gewissen, vielleicht jemandem damit das Leben zu retten, gibt’s obendrein – und die meisten Organisationen checken dein Blut sogar noch auf ungewöhnliche Befunde durch und melden sich, falls was im Argen liegen sollte.

6. Trinkwasser

Durst und keine Lust, Geld auszugeben? Dann geht es dir wie vielen deiner Kommilitonen. Zugegeben, für eine Flasche Discounter-Wasser bezahlt man selten mehr als 30 Cent. Aber in diesem Artikel geht es ja um die absolute Untergrenze.
Und da möchten wir dir eine weitere Webseite ans Herz legen, refill-deutschland.de. Hinter der Seite steht eine ehrenamtliche Nonprofit-Organisation, die Müllvermeidung betreiben will. Dazu hat sie eine Aktion ins Leben gerufen, die jeden, der Willens ist, kostenlos Leitungswasser abzugeben, in eine Liste aufnimmt und es ihm ermöglicht, sein Unternehmen durch einen Türaufkleber kenntlich zu machen.
Bedeutet: Überall dort kannst du ohne Anmeldung, ohne Kosten einfach hineinspazieren und eine mitgebrachte Flasche vollmachen. Natürlich, das ist eine Goodwill-Aktion, du solltest es also im Rahmen halten und nicht gerade mit einer ganzen Kiste voll leerer Wasserflaschen kommen.
Eine andere Möglichkeit, beim Trinkwasser richtig zu sparen, stellen sogenannte Cashback-Aktionen dar, wie hier strukturiert von Mein-Deal.com aufgelistet. In den meisten Fällen bekommt man für den Kauf eines Produktes ein weiteres gratis. Bei manchen Aktionen sind die Produkte komplett gratis. Ausführliche Informationen findest du zum Beispiel auf Mein-Deal.com.

7. Mahlzeiten

In den USA, wo studieren pro Semester meist tausende Dollars kostet, gibt es zahlreiche Studenten, die sich hauptsächlich von Ramen-Nudelsnacks ernähren (diese „Kissen“ mit getrockneten Asia-Nudeln und Gewürzpulver, die man nur mit Wasser übergießen muss). Nicht nur das ist hierzulande anders.
Hierzulande darfst du dich, zumindest, wenn du in Stuttgart studierst, sogar bei einigen Mitstudenten bedanken. Die haben vor kurzem das Café Immersatt gegründet. Kein normales Café, sondern ein Foodsharing-Projekt. Dort werden nur Dinge serviert, die entweder ganz legal containert wurden oder welche die Geschäfte ringsherum gleich freiwillig abgeben.
Auch hier steckt Umweltschutz als Leitgedanke dahinter, füllt dir aber abermals den Bauch völlig kostenlos für dich. Und bedenkt man, wie steil das Thema Müllvermeidung derzeit geht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch in anderen Unistädten ähnliche Läden eröffnen.

8. Haarschnitt

Klar, jeder von uns kennt mindestens einen männlichen Kommilitonen, der die Studienzeit dazu nutzt, sich oberhalb der Schultern zu einer Kopie von „Der Mann in den Bergen“ zu entwickeln. Die meisten anderen wollen allerdings „obenrum“ regelmäßig gestutzt werden. Das ist schon für Männer teuer, für die Frauenwelt hingegen meist schon dreist – kein Wunder, dass sich viele Studentinnen für die glatte Langhaarfrisur entscheiden und höchstens mal durch Hochstecken variieren.
Dabei gibt es in fast jeder Stadt einen Ort, an den man sich für kostenlose Haarschnitte wenden kann, Handwerkskammern. Wie das? Ganz einfach: Dort kommen regelmäßig Friseur-Azubis zu Lehrgängen hin. Und die beste Übung ist nun mal das „lebende Objekt“. Du bekommst einen kostenlosen Haarschnitt, die Azubis Live-Training und dahinter steht ein Ausbildungsmeister, der darüber wacht, dass dein Schnitt auch straßentauglich ist.

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