04.03.2011 von Stephan

UNIMALL Kunde Arik testet Cubase 6.

Arik ist ein 15 jähriger, musikbegeisterter Schüler.
Er hat uns einen Testbericht zu Cubase geschickt.
Unter allen, die diesen Beitrag auf Facebook oder hier im Blog kommentieren, oder eine Email mit einem Kommentar an wettbewerb@unimall.de schicken, verlosen wir ein Cubase Shirt und 2 Cubase Tassen.

Testbericht – Cubase 6

Steinberg Cubase 6 scheint im Jahre 2011 der neue Stern am Sequencer-Himmel zu werden. Der Nachfolger von Cubase 5 lockt mit zahlreichen neuen Features und einem revolutionären Workflow. Was die neue Generation von Cubase alles kann, hat Schüler-Musikproduzent Arik für UNIMALL getestet! Lohnt es sich auf Cubase 6 upzudaten oder gar von einem anderen Sequencer auf Cubase umzusteigen?

Installation & erster Start

Ein Stück schneller und geordneter, als beim Vorgänger, findet die Installation
von Steinberg Cubase 6 statt und auch beim ersten Start der DAW
werden die Elemente schneller konfiguriert. Das Menü, das man bereits aus der 5.5 Version kennt, ermöglicht Dir, unkompliziert in Deinen erstellten Projekten
und Vorlagen zu navigieren.
Der eLicenser ist ein bisschen robuster als der letzte und auch die Erstkonfiguration mit ihm läuft auf dem Mac super einfach.

Optik & Design

Elegant. Dieses eine Wort würde reichen, um dieses Thema zu beenden.
Doch nicht nur durch den einfachen Aufbau der jeweiligen Elemente und
Funktionen, sondern durch das schlüssige Design in dunklem Blau und Grau, mit
klaren Symbolen und Schriften, wirkt die DAW rein optisch sehr professionell.

HALion Sonic SE

Ich muss ganz klar sagen, normalerweise bin ich bei SE- und LE-Versionen immer
skeptisch, ob sie genügen, um überhaupt etwas Kreatives zu produzieren.
Aber die 900 Sounds, die Dir hier geboten werden, haben mich eines Besseren belehrt. Dieser softwareinterne Sampler kann locker mit anderen seiner Klasse mithalten. Ein sehr gutes Instrument zur Songkomposition, da Du auch bei der Soundauswahl sehr flexibel bist, dank schnellem Skipping in den Listen.

Quantisierung & Tempoerkennung

Für die Drummer – mich eingeschlossen – eine riesige Erleichterung. Durch das neue Multi Track Audioquantisierungstool lassen sich jetzt Mehrspuraufnahmen wie einfache MIDI Spuren quantisieren. So kannst du schwierige Timing-Unstimmigkeiten super einfach beheben.
Durch den von Steinberg neu entwickelten Algorithmus ist auch in Sachen Tempoerkennung ein großer Pluspunkt erzielt worden.
Im Vergleich zur fünften Version ermöglicht Dir Steinberg nun auf viel höherem Niveau zu arbeiten und Dinge, die vorher sehr zeitintensiv waren, in kurzer Zeit zu erledigen.

Das neue VST Amp Rack

Spätestens hier kommen Genres wie Metal auf ihre Kosten. Ein hochentwickeltes Amp Rack mit oft gebrauchten Effekten wie Wah Wah oder Delay bieten Dir viele klangliche Variationsmöglichkeiten, Deine Riffs einzuspielen. Du kannst so auch live Deine Fans mehr rocken, indem Du in verschiedenen Songs mit Deinen
Vorlagen ganz andere Sounds raushaust.
Dir ist letzten Endes sogar die Möglichkeit geboten, verschiedene interne Mikrofone oder Lautsprecher zu benutzen.
Zusammenfassend sei gesagt, Amp Rack sorgt für höchste Produktivität auf kleinstem Raum! (Mein Gitarrist, Niklas, arbeitet ausschließlich mit dem Amp Rack von Steinberg und NI Guitar Rig 4)

Vergleich Cubase 5 und 6

Ob es nun kleine Änderungen, wie die verbesserte Dynamik im VST Expressions Set sind oder große, wie das verbesserte Audio Editing, in zwei Jahren Cubase 5 haben die Entwickler nicht geschlafen sondern ein riesiges Bündel an Möglichkeiten
für bessere Musikproduktion zusammengebaut. Die fünfte Version hatte damals mit Synths wie Groove Agent One die Messlatte schon reichlich hoch gesetzt, die sechste hingegen hat das Spektrum nun gesprengt. Anscheinend hören die Entwickler bei Steinberg auf die Bedürfnisse der Musiker und setzen diese fabelhaft um.
Ich kann jedem Musikmachenden nur empfehlen, auf diese Version upzudaten und die Möglichkeiten zu nutzen.

9 Kommentare zu “UNIMALL Kunde Arik testet Cubase 6.”

  1. Patrick says:

    Ich bin von dem Update auch begeistert und kann es nur weiterempfehlen!

    Sehr schön gegliederter Testbericht übrigens.

    Und ich würde gerne eine der Cubase Sachen gewinnen, um meine Liebe zu dem Programm allen zu zeigen 😀

  2. Christian says:

    So wie es sich liest ist es an der Zeit mal Cubase anzutesten !

  3. sebo says:

    Ich muss sagen es lohnt sich aus diversen Gründen auf jedenfall auf Cubase 6 umzusteigen…
    Die Rechnerauslastung ist wirklich sehr viel besser… und ich komme wirklich schneller zu zufriedenstellenden Ergebnissen…
    der Testbericht ist auf jedenfall Schlüssig und auch wahr… was man allerdings erwähnen sollte ist dass so onboard instrumente immer zu wünschen übrig lassen und meiner meinung nach weit von einer komplettlösung entfernt sind… also ich bin mit dern haion und anderen synths nicht zufrieden …

  4. Arik says:

    Joa, danke für das faire und konstruktive Feedback!

  5. Kai says:

    Auch wenn ich eig Ableton bevorzuge muss ich sagen, dass auf meinem Windows Rechner Cubase läuft und das sehr gut =)

    Ggf leg ich mir aber Cubase 6 für mein MacBook zu da Cubase ja doch hier und da Features hat die ich bei Ableton vermisse um “mal schnell” was zu basteln….

    Und übrigens sehr gute Review =)

  6. Codex says:

    Hallo Arik,

    Hast auf kompakte Weise ganz gut beschrieben, welche positiven Veränderungen es in Cubase 6 gibt!
    Wenn es allerdings ein richtiger Testbericht sein soll, würde ich mich schon auch eine etwas kritischere Sicht wünschen. Es gibt ja auch einiges, das an Cubase 6 immer noch nicht richtig rund und zu Ende gedacht ist. Und in diesen Bereichen haben die Entwickler die Entwicklungszeit leider nicht optimal genutzt…
    Was ist zum Beispiel mit den schon lange versprochenen und leider immer noch nicht eingebauten Multinstrumentenspuren? Oder das es immer noch keine vernünftige Ansicht gibt um gedoppelte Spuren aneinander anzupassen?
    Oder das nicht zu Ende gedachte Automationskonzept, dass sich immer noch an analogen Motorfader Mischpulten orientert, anstatt die Vorzüge einer DAW zu nutzten (ich sage nur mal Clip-Automation, statt Spurautomation)
    und und und… eine lange Liste von echten Konzept-Schnitzern – so was sollte man in einem Testbericht schon kurz erwähnen finde ich…

    Grüße
    Codex

  7. Ben says:

    Echt cooler Test!

  8. test says:

    test

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